Wesel: Hagerstownstraße: Stadt will Okay für Baumarkt
zuletzt aktualisiert: 18.05.2010Wesel (RPO). In nichtöffentlicher Sitzung befasst sich heute der Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss mit dem Thema "Bebauungsplan Nr. 219 Hagerstownstraße-Nord". Dahinter verbirgt sich das Ansiedlungsprojekt für einen Baumarkt, das zuletzt in der Nachbarschaft für Unruhe gesorgt hatte (RP berichtete mehrfach). Anwohner beklagten vor allem, dass sie nicht genügend Informationen über die Lösung möglicher Verkehrsprobleme rund um die Kirchturm- und Blumenstraße erhalten hätten. Denn Kundenverkehr wird reichlich fließen. Zur Anbindung des Baumarktes (neben ATU entlang der Hagerstownstraße) müsste die Kreuzung Hagerstownstraße/Schepersfeld ausgebaut werden. Außerdem hatte die CDU nach dem Stand der Dinge gefragt. Sie befürchtete zu viel Verzug und dass der Investor zwischenzeitlich abspringen könnte.
Zur Sache selbst hielt der Ausschussvorsitzende Friedrich Eifert (FDP) sich gestern zurück. Er erklärte im RP-Gespräch lediglich, dass solche Dinge "lösbar" seien, "wenn es so weit ist". Noch, so Eifert weiter, sei es eben nicht so weit. "Ich denke, alles ist positiv im Fluss. Grundstücksverhandlungen sind mitunter schwierig", sagte er. Bekanntlich geht es unter anderem darum, für einen landwirtschaftlichen Betrieb (Pferdepension) Ersatzflächen zu finden. "Es gibt noch keinen unterschriebenen Verträge", sagte Eifert zu den Verhandlungen mit Eigentümern. Doch er habe die Hoffnung, dass die Stadt "in absehbarer Zeit zu guten Ergebnissen kommen" werde. Die Fläche für den Bebauungsplan sei so konzipiert, dass Gewerbe passe und "Anwohner keine Sorgen haben müssen, dass sie belästigt werden". Es sei klar, dass Probleme für besagte Kreuzung Hagerstownstraße/Schepersfeld geregelt werden müssten. Eifert sagte, man müsse nun "das nächste halbe Jahr abwarten".
Bürgerinfos noch vor den Ferien
Fachbereichsleiter Michael Klessa sagte, man habe mit rund zehn Eigentümern sprechen müssen und wolle nun das Okay für die Flächenankäufe. Das Planverfahren soll noch vor den Sommerferien in die verpflichtende Offenlage gehen. Im gleichen Zeitrahmen soll auch eine Bürgerversammlung stattfinden, sagte Klessa gestern und sah das Projekt "auf einem guten Weg". Auch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW seien wegen der Anbindung die Fragen "weitgehend geklärt". www.rp-online/wesel
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