Kreis Wesel: Hickhack um Opel: Händler hoffen, dass nun Ruhe einkehrt
zuletzt aktualisiert: 05.11.2009Kreis Wesel (RPO). Das Hickhack um den Verkauf oder Nichtverkauf von Opel kann Karl-Heinz Elspass, Geschäftsführer des Elspass Autohandels aus Dinslaken, das Niederlassungen auch in Moers und Duisburg betreibt, nicht mehr nachvollziehen. Er hofft, dass das Thema endlich ein Ende findet, damit wieder Ruhe einkehrt und klare Verhältnisse herrschen.
Abwarten auf Reaktion aus Berlin
"Jetzt muss abgewartet werden, wie sich die betroffenen Länder- und die Bundesregierung zu der neuesten Entwicklung stellen", sagte Elspass, der sich innerlich bereits auf die Übernahme von Opel durch Magna eingestellt hatte. Er befürchtet allerdings, dass vor einer endgültigen Entscheidung wieder Zeit ins Land geht.
Dass die Opel-Übernahme durch Magna geplatzt ist und die amerikanische Muttergesellschaft General Motors Opel nun doch in Eigenregie sanieren will, kann Maik Lackermann durchaus etwas Positives abgewinnen. "Vor allem dann, wenn das Deutschlandgeschäft auch aus Deutschland geführt würde", sagt der 33-Jährige, der zusammen mit Jörg Lackermann Geschäftsführer des Weseler Autohauses ist, das auch in Xanten, Hamminkeln-Brünen und Bocholt Niederlassungen betreibt.
Nachdem viele Monate über den Verkauf von Opel an Magna diskutiert worden war, sei das Interesse der Kunden an dem Thema praktisch erloschen, sagt Lackermann. "Es war für alle klar, dass es weitergeht." Auch er selbst habe zuletzt die Verhandlungen nicht mehr im Detail verfolgt. Denn: "Bislang war es immer so, dass das Thema kurz vor einer Entscheidung doch wieder vertagt wurde." Unterm Strich geht er davon aus, dass der Verbleib von Opel beim Mutterkonzern durchaus Vorteile haben könnte. "Es könnte sein, dass die Technik aus Europa Einzug hält in den USA. Denn spritsparende Modelle, wie wir sie haben, sind in der USA gefragt", ist Lackermann überzeugt.
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