Wesel: Jugendarbeit: Büdericher im Bus nach Ginderich?
zuletzt aktualisiert: 21.10.2008Wesel (RPO). Damit die offene Jugendarbeit in Büderich bis zur Fertigstellung der neuen Räume im Sportheim an der Schützenstraße weitergeführt werden kann, denken Jugendamt und Träger Internationaler Bund (IB) über einen vorübergehenden Bustransfer der Jugendlichen ab Januar zum Jugendtreff nach Ginderich nach.
„Diese Alternative haben wir im Blick, nachdem die Evangelische Kirchengemeinde den Vertrag über die Räume im Clarenbach-Haus schon vor Monaten gekündigt hatte“, so Ila Brix-Leusmann, Fachbereichsleiterin im Weseler Jugendamt.
Verantwortlich dafür, dass der Umbau nicht wie geplant Ende des Jahres fertig wird, sind Nachforschungen eines Anwalts. Der hatte im Auftrag von Nachbarn zahlreiche Fragen hinsichtlich des Lärmschutzes an die Verwaltung gerichtet.
Brix-Leusmann: „Diese Dinge mussten geklärt werden. Jetzt hoffen wir, dass bald die Baugenehmigung vorliegt.“ Sie rechnet damit, dass der IB seine erfolgreiche Jugendarbeit noch vor den Sommerferien am neuen Standort fortsetzen kann. 150 000 Euro wird der Anbau inklusive Terrasse und Lärmschutz kosten.
Beim IB will man die Hoffnung noch nicht ganz begraben, dass sich die Evangelische Kirchengemeinde eventuell doch noch für eine kurzfristige Verlängerung des Mietvertrages entscheidet. „Heute tagt ja noch das Presbyterium. Vielleicht ist man dort anderer Meinung als Pfarrer Wolff“, sagte IB-Abteilungsleiter Norbert Stewen.
Der Hinweis des Pastors während der jüngsten Gemeindeversammlung („Der IB muss ab 1. Januar sehen, wie er es räumlich geregelt bekommt“) verwundert Stewen nicht: „Damit habe ich gerechnet.“
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




