Hamminkeln: Kampf gegen Eiswurfgefahr
zuletzt aktualisiert: 24.10.2007
Der Winter hat seine Fühler ausgestreckt. Der erste Nachtfrost ist abgetaut. Prompt droht die Interessengemeinschaft gegen die Lankerner Windräder mit Klage. Wie deren Sprecher Josef Koopmann gestern mitteilte, werde man einen „kompetenten Rechtsanwalt beauftragen, unsere Interessen zu vertreten“. Der Streiter gegen Eiswurf, der im Schatten der Windriesen wohnt, wirft der Stadt vor, ihre eigene, vom Verwaltungsgericht bestätigte Ordnungsverfügung zu ignorieren. Danach müssen, sobald die Quecksilbersäule in weniger als zwei Meter Höhe auf drei Grad fällt, alle Räder still stehen. Dagegen hätten die Anlagenbetreiber am Samstag und auch am Dienstag verstoßen, so Koopmann. Im Rathaus habe man ihm die Auskunft erteilt, dass die „nicht geeichten“ Thermometer in Rotorkopfhöhe fünf Gard plus angezeigt hätten.
Quelle: RP
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