Wesel: Literatur zum Frühstück
VON ROBERT ROSE - zuletzt aktualisiert: 30.12.2008Wesel (RPO). Lukullisches und Literarisches serviert die Volkshochschule Dinslaken auch im neuen Semester. Zehnmal wird beim Literaturfrühstück im „Haus von Krudenburg“ Gutes aufgetischt – von Lenz, Rühmkorf, Poe, Kishon und Kaleko.
Anmeldungen
Alle Lesungen finden in der Zeit von 10 bis 13 Uhr für 17 Euro inklusive Frühstück in Hünxe-Krudenburg, Dorfstraße 19 b statt. Einzige Ausnahme ist das Edgar-Allan-Poe Dinner am 17. April. Es beginnt um 19 Uhr.
Anmeldungen für alle Veranstaltungen sind bei der Volkshochschule schriftlich (Volkshochschule-Zweckverband Dinslaken-Voerde-Hünxe, Friedrich-Ebert-Straße 84, 46535 Dinslaken) oder per Fax (02064-17096) möglich.
hünxe Den Auftakt macht am Sonntag, 8. Februar, eine Lesung mit Georg Adler. Unter dem Motto „Zur Heimat erkor ich mir die Liebe“ liest der Schauspieler und Rezitator aus den Werken der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Mascha Kaleko. Die Autorin verarbeitet in ihren Gedichten, Chansons, Liedern und Prosatexten ein traumatisches Stück Zeitgeschichte.
Pfirsich-Gedichte
Thomas Maier präsentiert am Sonntag, 15. März, „Gedichte an und Pfirsich“. In diesem Programm dreht sich alles ums Essen und Trinken. Es gibt ein reichhaltiges und leckeres Frühstück und dazu das ein oder andere lyrische Sahnehäubchen.
Mit den Kurzgeschichten von Siegfried Lenz, einem der berühmtesten und beliebtesten deutschen Schrifsteller, wird Georg Adler am Sonntag, 22.März, den Sonntagvormittag gestalten: „So zärtlich war Suleyken“ . „Einen Visionär des Unwirklichen“ präsentiert Georg Adler am Freitag, 17.April. Zum 200. Geburtstag von Edgar Allan Poe verbeugt sich Adler vor dem Meister des akribisch kalkulierten Schreckens. Und da es sich abends besser gruseln lässt als am Morgen, gibt es diese Lesung zur Dinnerzeit. Mit einer Auswahl von Gedichten wird Adler unter Beweis stellen, dass Poe uns auch heute noch das Fürchten lehrt. Dazu serviert Küchenchef Jochen Dietsch ein „mörderisch gutes Gericht“.
Auf Märchen und Geschichten von Peter Rühmkorf können sich die Besucher am Sonntag, 19. April, freuen. „Außer der Liebe nichts“ ist das Motto der Lesung, in der Georg Adler den bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker und Dichter der Gegenwart die Ehre erweist.
Kafka, Musil, Trakl
„Österreichs überreicher Beitrag zur deutschen Dichtung-Teil II“ präsentiert am Sonntag, 26. April Herbert Sokolowski. Ausgewählt hat er Texte von Franz Kafka, Joseph Roth, Robert Musil, Georg Trakl und Ingeborg Bachmann.
Weltfinanzkrise, Gesundheitsfonds, Energiepreise – was regen wir uns eigentlich auf, denn „In 50 Jahren ist alles vorbei“. In seinem neuen Programm lässt Dr. Thomas Maier am Sonntag, 7. Juni, diejenigen in einen Dialog treten, die es sowieso schon wussten: Otto Reutter, Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Eine Wiederholung ist für Sonntag, 21.Juni, vorgesehen.
Satiren, Szenen, Sketche und Überraschungen aus der literarischen Schatzutruhe von Ephraim Kishon bringt Georg Adler zum Literaturfrühstück am Sonntag, 14.Juni, mit.
„Dass ich nicht lache“ ist das Motto, dieses höchst amüsanten Programms.
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