Wesel: Neue Highlights im Programmkino
VON KLAUS NIKOLEI - zuletzt aktualisiert: 01.03.2007Wesel (RPO). Mit dem finnischen Drama „Lichter der Vorstand“ startet heute im Comet-Kino-Center die zweite Staffel des Weseler Programmkinos, das von der Rheinischen Post und der Verbands-Sparkasse präsentiert wird. Bis Ende April laufen Top-Streifen wie „Die Queen“, „Babel“ und „Goyas Geister“.
Mit dem finnischen Drama „Lichter der Vorstadt“ beginnt heute die zweite Staffel des Weseler Programmkinos, das die Rheinische Post in Zusammenarbeit mit der Verbands-Sparkasse präsentiert.
Im Nichtrauchersaal des Comet-Kino-Centers (Auf dem Dudel 8) laufen auch in den nächsten Wochen immer donnerstags um 15, 17.30 und 20 Uhr hochkarätige Streifen, die sonst nur in den Programmkinos der Großstädte zu sehen sind.
Auf folgende Filme dürfen sich die Cineasten am Niederrhein bis Ende April freuen: Nächsten Donnerstag, 8. März, steht in „Goyas Geister“ das Schicksal von Franciso Goyas Muse Inès im Mittelpunkt. Am 15. März kommen Freunde von Naturdokumentationen auf ihre Kosten. In „Der weiße Planet“ wird mit Hilfe überwältigender Aufnahmen der harte Überlebenskampf am Nordpol demonstriert.
Zwei Euro Rabatt
Wie immer zahlen Leser mit dem RP-Coupon statt sechs nur vier Euro an der Kasse. Das gleiche gilt für Kunden der Verbands-Sparkasse, denen bei Vorlage der EC-Karte Rabatt gewährt wird.
Oscar für „Queen“-Darstellerin
Unter die Haut geht am 22. März die subtile Liebesgeschichte „Chanson d’ Amour“, in der Gérard Depardieu einen wenig erfolgreichen Schnulzensänger spielt. Eine Woche später steht das warmherzige und scharfsinnige Sozialdrama „Princesas“ auf dem Programm, das von der bürgerlichen Cayes erzählt, die sich in Madrid als Prostituierte verdingt.
Die jüngst mit dem Oscar für die beste weibliche Hauptdarstellerin ausgezeichnete Helen Mirren ist am 5. April in dem britischen Historienfilm „Die Queen“ zu bewundern. Ein intimes Portrait der englischen Königsfamilie in den Tagen nach dem Tod von Lady Di, der „Königin der Herzen“.
Vier raffiniert ineinander verwobene Storys, in denen es um Schuld, Schmerz, Vergebung und die Unfähigkeit, miteinander zu sprechen geht, zeigt das US-Drama „Babel“, das am 12. April im Programmkino läuft. Mit Brad Pitt und Cate Blanchett.
18 Kurzfilme, die allesamt die Liebe zu Paris wiederspiegeln, sind am 19. April in dem Episodenstreifen „Paris, je t’aime“ zu bewundern. Und zum Abschluss der zweiten Programmkino-Staffel läuft der Schweizer Oscar-Vorschlag „Vitus“, in dem Hitler-Darsteller Bruno Ganz einen Großvater spielt, bei dem der hochbegabte Enkel Vitus (Fabrizio Borsani) seine vermisste Freiheit findet. In dem Drama „Lichter der Vorstadt“ geht es heute um einen naiven Wachmann, der Opfer einer Bande wird. Gangsterchef Lindholm setzt das blonde Luder Mirja auf den Wachmann an, der ihr restlos verfällt und damit Beruf und Existenz riskiert.
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