Wesel: Pläne für Südumgehung nur heute noch zu sehen
zuletzt aktualisiert: 08.02.2012Wesel (RP). Heute endet die Offenlage für die B 58-Südumgehung. Wer sich die Planunterlagen ansehen möchte, kann dies im Rathausanbau vor den Räumen 232 bis 234 tun (8 bis 12 sowie 14 bis 16 Uhr).
Auskunft gibt Gottfried Brandenburg (Tel. 0281 2032416), der schon mehr als 500 Besucher zählte. Bis einschließlich Mittwoch, 22. Februar, können bei der Stadt oder bei der Bezirksregierung Düsseldorf Einwendungen erhoben werden.
Auf die Abläufe des Planfeststellungsverfahrens machen die Grünen aufmerksam. Der Ortsverband Wesel plädiert weiter für eine alternative Straßenführung der Südumgehung. Die früher zweispurig und jetzt vierspurig geplante Verbindung zwischen den Autobahnen und Bundesstraßen werde noch mehr Verkehr entstehen lassen, sagte Eva Kohl. Die Vorstandssprecherin der Grünen ruft die Weseler, insbesondere Fusternberger und Obrighovener auf, Einwände bei der Bezirksregierung einzureichen.
"Besondere Knackpunkte der umwelt-, natur- und stadtteilzerstörenden Südumgehung sind die inzwischen unabsehbaren Kosten, die Lärm- und Feinstaubbelastung und die Herabsenkung der Wohn- und Lebensqualität in den bislang idyllischen Stadtteilen Fusternberg und Obrighoven", sagte Kohl, die selbst Fusternbergerin ist. Allein das jahrelange Bauen werde neben Sperrungen, Lärm und Luftverschmutzung Nachbarschaften trennen und die Lippelandschaft zerstören. Thema ist die Südumgehung am Freitag, 10. Februar, auf der Versammlung der Grünen ab 19 Uhr im Café Dohlhof, Hauptstege 5.
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