kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Wesel: Polizei besucht Eltern von jungen Straftätern

VON KLAUS NIKOLEI - zuletzt aktualisiert: 09.03.2010

Wesel (RPO). Kriminelle "Karrieren" beginnen nicht selten im Kindes- und Jugendalter. Kaum zu fassen: Die Polizei weiß von Grundschülern, die klauen wie die Raben oder Mitschüler erpressen. Und das Eintreten auf wehrlose, am Boden liegende Opfer auf Schulhöfen ist längst keine Seltenheit mehr. Dem Treiben der jungen Täter so früh wie möglich Einhalt zu gebieten, ist seit zwei Jahren ein Aufgabenschwerpunkt der in Wesel ansässigen Polizeiinspektion Ost, die für die Bereiche Wesel, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Dinslaken zuständig ist.

Hausbesuche verdoppelt

Im Rahmen des Projekts gegen Kinderverwahrlosung und Jugendkriminalität werden junge Täter von der Polizei nach Hause begleitet. "Unsere Beamten suchen dann das Gespräch mit den Eltern. Werden die Täter immer wieder auffällig, arbeiten wir auch mit der Schule, dem Jugendamt und Ärzten zusammen", erklärte Herbert Ickert, Leiter der Polizeiinspektion Ost, gestern bei der Vorstellung der Kriminalitäts-Entwicklungsstatistik. Bemerkenswert dabei: Die Zahl der Hausbesuche stieg innerhalb eines Jahres von 242 auf 516.

Zwar sind die meisten Eltern schockiert, wenn sie durch die Polizei von den Delikten ihrer Kinder erfahren. Aber eben nicht alle. "Vor allem vorbelastete Eltern sehen uns nicht als Partner, sondern als Kontrollorgan und machen deutlich, dass wir gegen Kinder unter 14 nichts ausrichten können", sagt Ickert. Sobald aber diese Altersgrenze überschritten und selbst Bewährungsstrafen keine Wirkung zeigen, wandern jugendliche Täter auch hinter Schloss und Riegel. Fünf "Intensivtäter" wurden 2009 aus dem Verkehr gezogen.

Fahrraddiebstähle halbiert

Sorgen bereitet der Polizei nach wie vor die Zahl der Pkw- und Wohnungsaufbrüche. Dabei handelt es sich meist um Beschaffungskriminalität. "Die Täter brauchen schnell Geld und verhökern Navis, Alkohol und Parfüm an Passanten", weiß Ickert. Er beklagt, dass bislang noch kein Bürger die Polizei über ein solch "unmoralisches" Kaufangebot informiert hat. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die Zahl der Fahrraddiebstähle im vergangenen Jahr stark zurückgegangen ist: von 4000 in 2008 auf 2000. Ickert: "Dafür haben wir eine Menge getan."

Quelle: RP

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

Nach der brutalen Attacke auf zwei Frauen im Mönchengladbacher Hauptbahnhof an Pfingsten hofft die Bundespolizei, dass die Auswertung von V ... mehr 

Gelderns große Gaudi

Geldern

Gelderns große Gaudi

Volksfeststimmung in der alten Herzogstadt: Die Pfingstkirmes lockt die Besucher in Scharen ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Trailer "James Bond Skyfall"

In dem neustens Fall wird Bonds Loyalität seiner Chefin M gegenüber auf eine harte Probe gestellt, als seine Vorgesetzte von ihrer ... mehr 

Aus der Nachbarschaft
Meistgelesen

Mönchengladbach

Täter ist Polizei kein Unbekannter

Jugendliche haben im Mönchengladbacher Hauptbahnhof zwei Frauen brutal zusammengeschlagen. Die beiden 35- und 39-jährigen Opfer kamen blutüberströmt ins Krankenhaus. Einen 15-jährigen Schläger erwischte die Polizei – die Staatsanwaltschaft ließ ihn ... Von Ralf Jüngermann und Ulli Tückmantel  mehr

 

Borussia Mönchengladbach

Ter Stegens Albtraum

 

Düsseldorfer Elbsee

Mann stirbt bei Badeunfall

 

Mitglieder bei Hertha entscheiden heute

Fortuna – Ende der Prozessflut?

 

Zahlreiche Gebäude eingestürzt

Mehrere Tote durch Erdbeben in Italien

Meistkommentiert

Im Strudel der Schuldenkrise

Finanzmärkte wetten auf Pleite Spaniens

Ministerpräsident Rajoy zweifelte am Montag daran, ob Spanien sich auf Dauer selbstständig finanzieren kann. Zu teuer wird die Rettung der Banken. Prompt schnellten Spaniens Zinsen auf 6,5 Prozent hoch. von Antje Höning  mehr

 

Kritik an der Reform der Verkehrssünderkartei

"Ramsauer veranstaltet ein Durcheinander"

 

Kanzlerin informiert sich über Trassen-Ausbau

Die Tücken des deutschen Stromnetzes

 

Stoffeler Friedhof

Witwe auf Friedhof beraubt

 

Transfergerüchte in Gladbach

Wer geht mit Borussia auf Europa-Reise?

MEHR

Wesel

Alarmsignal: Realschüler wandern aus Wesel ab

Die Zahl der Viertklässler, die sich zum Schuljahr 2010/11 für eine die beiden Weseler Realschulen entschieden haben, ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken – um 29 auf 132. Ein Grund: Schüler aus Randgebieten bevorzugen die Realschulen ... mehr

 

Kreis Wesel

2,5 Stellen Ersparnis für Wesel "Pimpelpampel"

Die bereits per Dringlichkeitsbeschluss tätige Arbeitsgruppe zur Konsolidierung des Haushalts bekam gestern im Kreisausschuss einstimmig den Segen. Im gleichen Atemzug vertagte er einen Beschluss über eine Kommunalverfassungsbeschwerde gegen das Land ... VON Fritz Schubert  mehr

 
 
 
 
 
Bilder aus Wesel
Segelregatta Rheinwoche
Segelregatta Rheinwoche
Segelregatta Rheinwoche mehr 
 
Segelregatta Rheinwoche
Segelregatta Rheinwoche
Segelregatta Rheinwoche
mehr 
Segelregatta  um das "Blaue Band"
Segelregatta um das "Blaue Band"
Segelregatta um das "Blaue Band" auf dem ..
mehr 
Bilder von der Byk-Eröffnung
Bilder von der Byk-Eröffnung
Eröffnung des neuen Laborgebäudes bei Byk-Chemie in Wesel. Rundgang du ..
mehr 
"Umsonst und draußen": Eselrock 2012 in Wesel
"Umsonst und draußen": Eselrock 2012 in Wesel
Bilder vom Eselrock 2012 in Wesel.
mehr 
 
$imgtext

Wählen Sie den Service-Weltmeister!

43 Firmen aus dem Kreis Wesel stellen sich dem Wettbewerb: Wer bietet den besten Service? Wer hat die zufriedensten Kunden? Bis zum 23. Juni können Sie Ihre Bewertungen abgeben - und dabei tolle Preise gewinnen. Jetzt abstimmen 

Familienanzeigen