Hamminkeln: Premiere: KuBa rockt Open Air
VON BERNFRIED PAUS - zuletzt aktualisiert: 23.02.2012Hamminkeln (RP). Marco Launert, Chef der Rockschule und Wirt der Musikkneipe Kulturbahnhof, plant für den 12. Mai ein Freiluft-Festival mit neun regional bekannten Bands. Das Gelände an den Gleisen muss noch hergerichtet werden und soll rund um die Eiche 600 Besuchern Platz bieten.
Das KuBa geht am Bahnhof unter freien Himmel. Der umtriebige Chef der Rockschule, Marco Launert, kündigte gestern eine Festival-Premiere an: Am Samstag, 12. Mai, präsentiert das KuBa draußen vor der Tür ein Open-Air-Spektakel mit neun nicht nur lokal bekannten Bands. Namhaftes Zugpferd ist "Zwakkelmann" Reinhard "Schlaffke" Wolff. Der Alt-Punker und Ex-Schließmuskel hat in Hamminkeln Heimvorteil.
Festival-Macher Launert erzählt von seiner jüngsten Begegnung mit "Schlaffke". Es war zu Beginn der KuBa-Party "Plattenküche", als sich mit dem obligatorischen Glockenschlag und bei der Vokabel "Kult" die Tür öffnete und der erstaunte Ruf ertönte: "Da kommt Zwakkelmann". Der Kult-Musiker wird beim Festival seine neue CD vorstellen.
Party-Zentrum
Das KuBa ist im Oktober 2010 an den Start gegangen. Marco Launert hat gelernt, "dass Laufkundschaft sich nicht am Bahnhof einfindet". Doch mit der speziellen "Party-Kultur" habe sich das KuBa durchgesetzt – Motto: "Wie geil war das denn . . ."
Der Boden wird bereitet
Mit dabei ist auch das Esel-Rock-erprobte Dutzend von der Nerd Acadamy, die Allstars von Flash Forward, der Rockschul-Zögling Blizzard, die Bocholter Formation Haltbar, die Reagae-Rocker von Fat Cheeks, die Metaller von One Morning In Spring, Human Instinct, die den Eisbrecher machen, und Fasten Seat Belt, die nicht nur mit überdimensionalen Tickets Rekorde sprengen wollen.
Während die Setzliste inzwischen steht, gleicht das Festival-Gelände im Vorhof des KuBa noch einer winterlichen Brache. Das ausgebleichte Gras dümpelt schlaff um die mittelprächtige, laublose Eiche mitten auf dem Platz, der Mitte Mai rund 600 Besuchern Platz bieten soll. "Natürlich wird der Boden bis dahin noch speziell bereitet", verspricht Launert. "Eingezäunt" werden soll das Gelände an der Güterstraße mit einer Hecke, die in Kürze eingepflanzt werde.
Alte Rampe wird Bühne
Als Bühne bietet sich die alte Verladerampe des Bahnhofes geradezu an. "Hier wird selbstverständlich Top-Technik für den Sound sorgen, den man erwarten darf. Und eine professionelle Konstruktion garantiert den Musikern optimale Bedingungen ", so der Festivalmacher.
Verpflegungshütten auf dem Gelände sollen dafür sorgen, dass es den Festival-Besuchern an nichts fehlt. Die Bands bekommen die Gelegenheit, CDs und Merchandising-Artikel anzubieten.
Nach dem Bühnenprogramm, das um 15 Uhr beginnt und gegen 22 Uhr ausklingen soll, geht's dann rein zur After-Show-Party unter dem programmatischen und im KuBa bestens eingeführten Titel "Foxdevilswild". Bis fünf in der Früh sorgt ein DJ dafür, dass fuchsteufelswild abgerockt werden kann. Der Vorverkauf für die Festival-Premiere hat gestern begonnen.
Karten für zehn Euro gibt's mittwochs bis samstags ab 19 Uhr im KuBa; Tageskasse: zwölf Euro
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