Wesel: Preußen-Stiftung für Kooperation mit Berlin
zuletzt aktualisiert: 30.01.2008Wesel (RPO). Der Stiftungsrat der Stiftung Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen hat jetzt der Kooperation des Weseler Hauses mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin zugestimmt. Er folgte damit der Initiative von Museumsleiter Dr. Veit Veltzke. „Der Vertrag wird in den nächsten Wochen unterzeichnet, so dass Ende dieses Jahres die erste Ausstellung aus Berlin in Wesel gezeigt werden kann“, sagte Verwaltungsleiter Michael Stein auf RP-Anfrage.
Ziel ist es, jedes Jahr eine hochkarätige Schau aus der Hauptstadt nach Wesel zu holen (RP berichtete). Zu welchen Themen, das steht noch nicht fest. Unter dem Dach der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind 16 Einzelmuseen vereint, darunter jene weltbekannten der Museumsinsel in Berlin.
Während der Sitzung des Stiftungsrats (darin sind Stadt und Kreis Wesel, das Land sowie die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen vertreten) wurde auch die Neu-Konzeption der Dauer-Ausstellung im Preußen-Museum beschlossen. Sie soll ein neues Gesicht bekommen und ab 2009 unter dem Titel „Im Westen viel Neues – als Nordrhein-Westfalen preußisch war“ präsentiert werden. Geplant sind weitere Exponate und Inszenierungen.
Neuer Vorsitzender des Stiftungsrats ist Hans-Christian Otto aus dem Landes-Bauministerium. Otto löste den langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Stefan Bajor ab, der vom Ministerium zur Stadt Hagen gewechselt ist. Die Statuten schreiben vor, dass an der Spitze des Stiftungsrats ein Mitarbeiter des Ministeriums stehen muss.
Die Stiftung als Träger der Preußen-Museen Wesel und Minden beschloss den Wirtschaftsplan 2008. Er ist ausgeglichen und umfasst 3,5 Millionen Euro.
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