Wesel: Sänger gegen „Lilienveen“
zuletzt aktualisiert: 22.03.2008
Nach der lang anhaltenden Debatte um 32 geplante Wohnungen anstelle der Traditionsgaststätte Lilienveen melden sich jetzt auch die Fusternberger Sänger (über 100 Mitglieder). Vorsitzender Claus Basse teilte mit, dass die „geplante Wohnbebauung aus Sicht der Fusternberger Sänger nicht akzeptabel ist“. Schützen und Sänger seien schon seit vielen Jahren Nutznießer des benachbarten Grundstückes am Lilienveen mit dem Ehrenmal. Das Bauprojekt grenze unmittelbar an das Denkmal, das an die Gefallenen der beiden Weltkriege erinnere und gemeinsam gepflegt werde. Basse schrieb an Bürgermeisterin Westkamp: „Sollte das mehrgeschossige Bauvorhaben ausgeführt werden, haben wir große Bedenken, dass dieser Ruheort seinen gewohnten Frieden nicht behält. Verschmutzungen, Graffiti usw. sind nicht auszuschließen.“
Quelle: RP
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