Wesel: „Skulpturen-Deal“ schürt den Streit in Büderich
zuletzt aktualisiert: 18.11.2008Wesel (RPO). Kurz und knapp reagierte Dezernent Wolfgang Jung gestern auf die Forderung des Büderichers Hermann Norff „bis zum Kulturausschuss eine Korrektur“ in Sachen Skulptur für den Marktplatz zu erwirken: „Der Ausschuss wird sich im März mit dem Gestaltungsvorschlag befassen.“ Die Sorge, der „Kappesbauer mit Schubkarre“ (RP berichtete) werde verfrüht in Auftrag gegeben, teilte Jung nicht.
Unterdessen legte der Büdericher Willi Scholten mit einem Schreiben an Bürgermeisterin Ulrike Westkamp nach. Der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins seien die Modelle des Künstlers Manni Hallen „wie aus dem Hut gezaubert“ präsentiert worden. Wido Straetmans und Werner Gardemann – beide damals im CDU-Vorstand – seien dazu vom Vorstand des Heimatvereins nicht ermächtigt und beauftragt worden.
Scholten kritisiert, dass weitere Vereine nicht einbezogen wurden. Er kann sich alternative Motive vorstellen und bittet um Vorschläge (Tel. 02803 539). CDU-Vorsitzender Michael Nabbefeld wundert sich über Norffs Kritik, bei der Skulptur handele es sich um einen Deal zwischen CDU und Heimatverein. Davon wisse der neue Vorstand nichts, wolle aber „gern am Donnerstag, bei der Mitgliederversammlung mehr erfahren“. Kommentar
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