Wesel: Traumzeit bis 2010 gesichert
VON PETER KLUCKEN - zuletzt aktualisiert: 29.04.2008Wesel (RPO). Marianne Faithfull und John McLaughlin sind die großen Stars des Duisburger Musikfestivals unter dem Hochofen, das vom 4. bis 6. Juli zum zwölften Mal stattfindet. Die RWE Rhein-Ruhr AG ist mindestens für drei Jahre Sponsor.
Festival-Pässe
Für die Traumzeit werden Tageskarten und Festivalpässe angeboten. Der Festivalpass plus, der für alle Konzerte gilt, kostet im Vorverkauf 68 Euro plus Gebühren, an der Abendkasse 79 Euro.
Der Festivalpass, gültig für die Konzerte in der Kraftzentrale und der Gießhalle, kostet im Vorverkauf 61 Euro plus Gebühren (Abendkasse 72 Euro). Programmbroschüren werden zum Mitnehmen in Duisburg verteilt. Internet: www.traumzeit-festival.de
duisburg/kreis wesel Weltmusik im besten Sinne des Wortes bestimmt das Traumzeit-Festival im Landschaftspark Duisburg-Nord, das erheblich zur Imageverbesserung der Stadt beiträgt. So jedenfalls sah es bei der Programm-Präsentation Duisburgs Kulturdezernent Karl Janssen. In der Tat hat sich das Konzept des künstlerischen Leiters der Traumzeit, Wilfried Schaus-Sahm, bewährt: Er bietet seit zwölf Jahren jene Mischung aus Star-Auftritten und musikalischen Entdeckungen, die stets für spannende Tage sorgt. Von klassischer indischer Musik bis hin zu englischer Folklore, von amerikanischen Jazz-Musikern bis zu einer Rock-Diva reicht diesmal das Spektrum.
Zwei Persönlichkeiten, beide nicht mehr ganz jung, aber derzeit in einer ungemein kreativen Phase, werden voraussichtlich die Publikumsmagneten sein: John McLaughlin mit seiner neuen Band „The 4th Dimension“ und die Rock-Ikone und mittlerweile auch ruhmreiche Schauspielerin Marianne Faithfull, die die Traumzeit beschließt. Höhepunkt zum Auftakt am 4. Juli ist der Auftritt des Jazzpianisten Brad Mehldau, der als Erneuerer des klassischen Jazz-Klaviertrios gilt. Mehldau ist gewissermaßen der idealtypische Vertreter der „Traumzeit“-Philosophie, da bei ihm Einflüsse von so unterschiedlichen Musikern zusammenkommen wie Oscar Peterson, Keith Jarrett, Miles Davis, John Coltrane – und Franz Schubert.
Zu den Höhepunkten des Traumzeit-Festivals gehören die Auftragskompositionen. Diesmal bekamen der Franzose Titi Robin und der pakistanische Star Faiz Ali Faiz den Zuschlag. Das Werk für Orchester und Chor entsteht in Kooperation mit dem Festival Saint-Denis (Paris). Ein Stummfilm-Projekt widmet sich Francois Truffaut. Die italienische Pianistin Rita Marcotulli begleitet „stumme“ Filmsequenzen aus unterschiedlichen Schaffensperioden Truffauts. Der WDR sorgt für Zusatzprogramme in der Gieß- und Gebläsehalle, darunter ein „German Jazz Spezial“.
Gefördert wird die Traumzeit vom Kulturpartner WDR 3, der Stadtsparkasse und der RWE Rhein-Ruhr-AG, die sich verpflichtet hat, die Traumzeit bis einschließlich 2010 finanziell zu unterstützen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




