Wesel: Vorsicht, "Kanal-Haie"! Windrad-Höhe unbeschränkt
zuletzt aktualisiert: 02.03.2010Wesel (RPO). Die Dichtigkeitsprüfungen der Abwasserleitungen sollten immer von Fachfirmen ausgeführt werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale in Wesel hin. Sie rät, auf keinen Fall Haustürgeschäfte mit "Kanal-Haien" abzuschließen, die "Schäden ,feststellen', die gar nicht existieren." Die Städte und Gemeinden seien per Gesetz verpflichtet, Hauseigentümer bei der Suche nach qualifizierten Firmen zu unterstützen.
Um Geld zu sparen, so die Verbraucherschützer, sollten sich Nachbarn zusammenschließen und eine Firma gleich mit der Kontrolle mehrerer Anschlüsse beauftragen und dabei nach einem Rabatt fragen.
Auch wenn so mancher Hauseigentümer dazu neigen wird, die Prüfung auf die lange Bank zu schieben, weil vielleicht gerade andere Ausgaben anstehen, empfiehlt die Beratungsstelle, die Sache im Auge zu behalten. "Abwarten kann sich rächen. Denn gegen Ende der Frist im Jahr 2015 muss man damit rechnen, dass die Nachfragen der Hausbesitzer und damit wohl auch die Kosten steigen werden."
wesel (fws) Eine Höhenbeschränkung für Windenergieanlagen ist nicht empfehlenswert: Zu diesem Schluss kommt die Verwaltung in ihrer Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung am Mittwoch, 10. März. Hintergrund sind die linksrheinisch geplanten Windräder, gegen die es Bürgerprotest gibt. Bekanntlich hatten Kreis und Stadt unlängst geprüft, ob rechtliche Schritte gegen die Genehmigungen möglich sind und dies letztendlich verworfen. Als angreifbar beurteilt die Weseler Verwaltung es nun auch, wenn eine Maximalhöhe per Bebauungsplan vorgeschrieben würde. Dies könne gar zu Regressansprüchen führen. Bei Festlegung der Konzentrationszonen sei einst bewusst auf Höhenbegrenzungen verzichtet worden. Da man sich auf wenige Zonen beschränkt habe, "sollte hier zumindest der technische Fortschritt immer berücksichtigt werden".
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