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Fußball: Acht Neue für den Weseler SV

VON JOACHIM SCHWENK - zuletzt aktualisiert: 28.02.2012

Fußball (RP). Der Traditionsverein hat für die zweite Saisonhälfte personell stark nachgebessert, um den Absturz in die Kreisliga C zu verhindern. "Wir haben jetzt die Qualität, um in der Klasse zu bleiben", sagt Trainer Uwe Vengels.

Uwe Vengels rechnet damit, dass er mit seiner Mannschaft in den verbleibenden 15 Spielen noch 25 Punkte holen muss, um in der Liga zu bleiben.  Foto:  Malz
Uwe Vengels rechnet damit, dass er mit seiner Mannschaft in den verbleibenden 15 Spielen noch 25 Punkte holen muss, um in der Liga zu bleiben. Foto: Malz

Der Auftakt war noch etwas holprig. Der Weseler SV, Schlusslicht in der Fußball-Kreisliga B Gruppe zwei, kam am Sonntag im ersten Spiel nach der langen Winterpause im Duell zweier Abstiegskandidaten nicht über ein 1:1 in der Heimpartie gegen den Viertletzten RSV Praest II hinaus. Doch Uwe Vengels, Trainer des Traditionsclubs, dem der Absturz in die Kreisliga C droht, ist felsenfest davon überzeugt, dass er mit seiner Mannschaft noch den Klassenerhalt schaffen wird. "Denn wir haben jetzt die Qualität im Kader, die man benötigt, um in der Liga zu bleiben", sagt der Ex-Profi.

Jan Lantermann kehrte zurück

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Sonntag beim SVV II

Für den Weseler SV steht am Sonntag wieder eine Partie gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf auf dem Spielplan. Die Mannschaft tritt um 15 Uhr beim Drittletzten SV Vrasselt II an. Der Gastgeber hat momentan sieben Punkte mehr als Schlusslicht WSV auf dem Konto.

"Diese Begegnung müssen wir unbedingt gewinnen", sagt WSV-Trainer Uwe Vengels.

Schließlich hat der Weseler SV in der Winterpause den Worten auch Taten folgen lassen und personell, wie angekündigt, stark nachgebessert. Acht Akteure sind neu im Kader des Teams – darunter Routiniers, die schon wenigstens zwei Klassen höher gespielt haben. Vom Bezirksligisten SV Bislich kamen Jan Lantermann, der den WSV erst im Sommer verlassen hatte, und Bilal Iyice. Andre Scholten wechselte von BW Wesel zum Spielverein. In Serkan Sikli, Askin Samet Al, Sedat Coskun und Ersan Hasates schloss sich ein Quartett von GA Möllen dem Team in akuter Abstiegsgefahr an. Schließlich startete Bujar Vila, der früher in der Jugend des Weseler SV spielte, ein Comeback. "Die Mannschaft muss sich zwar noch finden, zumal die Vorbereitung wegen des schlechten Wetters nicht gut war. Doch man hat beim Remis gegen den RSV Praest II schon gesehen, dass wir wesentlich stärker als vor der Winterpause sind", sagte Vengels.

Der Weg zum Klassenerhalt ist dennoch sehr weit für das Team, das in 17 Spielen erst neun Punkte gewann. Schließlich muss man in dieser Saison den 13. Rang belegen, auf den der WSV bereits elf Zähler Rückstand hat, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn es können bis zu vier Teams aus der Klasse absteigen. Der Fall tritt ein, wenn drei Mannschaften des Kreises Rees-Bocholt aus der Bezirksliga runter in die Kreisliga A kommen, wonach es momentan aussieht. Vengels weiß das. "Deshalb gehe ich auch davon aus, dass wir 34 Punkte brauchen, um uns zu retten." 25 Zähler muss der Spielverein also in den verbleibenden 15 Partien holen. "Es wird darum langsam Zeit, dass wir mal wieder einen Sieg schaffen", sagt der Coach des Spielvereins.

WSV will den Coach halten

Er wird wohl auch in der kommenden Saison noch auf der Bank des Weseler SV sitzen, wenn der Klassenerhalt geschafft wird. Jürgen Lantermann, Vorsitzender des WSV, sagte gestern, dass der Verein weiter mit dem Ex-Profi plant. "Wir wollen Uwe Vengels halten." Vengels selbst hat immer wieder erklärt, dass er beim Spielverein längerfristig arbeiten will. "Ich möchte hier wieder etwas aufbauen. Und dazu braucht man einige Jahre."

Quelle: RP/rl
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