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Badminton: An den Besten gescheitert

VON DANIEL BRODHUHN - zuletzt aktualisiert: 07.02.2012

Badminton (RP). Thorsten Hukriede vom BV Wesel erreicht bei den Deutschen Meisterschaften sein Ziel und belegt im Doppel und Mixed gute Platzierungen. Zuvor scheitert er mit seinen Partnern jeweils an namhafter Konkurrenz.

Thorsten Hukriede will sich nun voll und ganz auf den Kampf um den Klassenerhalt mit dem BV Wesel Rot-Weiß in der Zweiten Bundesliga konzentrieren. "Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen werden", sagt er.  Foto:  Heise
Thorsten Hukriede will sich nun voll und ganz auf den Kampf um den Klassenerhalt mit dem BV Wesel Rot-Weiß in der Zweiten Bundesliga konzentrieren. "Ich bin davon überzeugt, dass wir unser Ziel erreichen werden", sagt er. Foto: Heise

Die Hoffnungen auf eine vordere Platzierung hatte Thorsten Hukriede bereits nach einem kurzen Blick auf die Auslosung abgehakt. Der 36-jährige Routinier des BV Wesel Rot-Weiß kehrte dennoch zufrieden von den Deutschen Badminton-Meisterschaften in Bielefeld zurück, obwohl der Traum von einer Medaille wie erwartet unerfüllt blieb. "Ich habe mein Minimalziel erreicht. Viel mehr war einfach nicht drin", sagte Hukriede, der im Doppel mit seinem langjährigen Partner Mike Joppien (Langenfeld) das Achtelfinale und im Mixed mit Neele Voigt (Wittorf) das Viertelfinale erreichte.

Nach einem Freilos in der ersten Runde setzten sich Hukriede/Joppien in Runde zwei souverän mit 21:8, 21:12 gegen Johannes Pistorius (Freystadt)/Fabian Roth (Neusatz) durch. Im Achtelfinale hatte das Duo anschließend gegen Dieter Domke (Saarbrücken) und Marc Zwiebler (Beuel) das Nachsehen. Dabei zog sich Thorsten Hukriede mit seinem Partner gegen die Nummer 76 und 22 der Weltrangliste, die sich später auch im Finale des Herren-Einzel gegenüberstanden, beim 21:17, 12:21, 15:21 aber mehr als achtbar aus der Affäre.

Info

Frühes Aus

Diane Lakermann, die dritte Akteurin des BV Rot-Weiß, die bei den Titelkämpfen in Bielefeld am Start war, musste im Damen-Doppel früh die Segel streichen.

Nach einem Freilos in Runde eins unterlag sie daraufhin mit Andrea Kannengießer (Bielefeld) zwei Junioren-Nationalspielerinnen.

Fitness gibt den Ausschlag

"Den ersten Satz haben wir dominiert und verdient gewonnen. Im zweiten Durchgang wurden die Ballwechsel immer länger. Das war für uns sehr anstrengend. Die beiden Gegner waren topfit und haben das letztlich zu ihrem Vorteil genutzt", analysierte Hukriede die knappe Niederlage, die ihn trotzdem ziemlich ärgerte. "Ein Sieg wäre möglich gewesen."

Auch im Mixed waren der 36-Jährige und seine Partnerin Neele Voigt nicht vom Glück verfolgt. Nach Erfolgen gegen Philipp Wachenfeld (Düren)/Fabienne Köhler (Langenfeld) und Denis Nyenhuis (Refrath)/Laura Ufermann (Lüdinghausen) unterlag das Paar im Viertelfinale den topgesetzten späteren Siegern Michael Fuchs (Saarbrücken)/Birgit Michels (Beuel) mit 7:21, 11:21. "Wir waren schon sehr glücklich, dass wir es überhaupt so weit geschafft haben", sagte Hukriede, der sich nun ganz auf die Mission Klassenerhalt mit dem BV Wesel in der Zweiten Bundesliga konzentrieren will. "Ich bin da sehr optimistisch. Wir haben alle Spieler an Bord und rechnen uns in den letzten vier Begegnungen jeweils gute Chancen aus."

Kattenbecks Premiere als Seniorin

Zufrieden war auch Kira Kattenbeck mit ihrem ersten Auftritt als Seniorin bei den Deutschen Meisterschaften. Die 20-Jährige erreichte im Doppel mit Alina Hammes (Fischbach) und im Mixed mit Maurice Niesner (Gifhorn) jeweils das Achtelfinale. Im Damen-Einzel schied sie nach einem 21:11, 21:15-Erfolg gegen Sarah Lamsfuß (Wipperfeld) in der zweiten Runde nach ordentlicher Leistung gegen Stefanie Struschka (Wehen) aus. "Nach einem Jahr Stützpunkttraining erkenne ich bei mir selbst schon deutliche Fortschritte", sagte die junge Nationalspielerin, die zuvor bereits dreimal als Juniorin bei den Deutschen Meisterschaften gestartet war.

Quelle: RP/rl


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