Fußball: Balci: „Souveräner Erfolg“
zuletzt aktualisiert: 08.01.2007Eigentlich ist Ismet Balci ja Spieler beim Fußball-Bezirksligisten BW Wesel. Doch weil sein Trainer Telat Cakmaz am Samstag privat verhindert war, übernahm der Routinier, unterstützt von Kapitän Hakan Isik, den Job an der Bande. Für Balci kein Neuland, denn er führte als Coach schon Wesel Anadolu Spor in die Bezirksliga. Diesmal reichte es immerhin zum Titel bei der Stadtmeisterschaft.
„Ich denke, wir haben das Turnier recht souverän gewonnen“, sagte Balci, ohne dabei den misslungenen Start in den Wettbewerb zu vergessen. „Wir sind das erste Spiel zu leichtsinnig angegangen. Doch danach haben wir überzeugt, wofür die Mannschaft ein Kompliment verdient“, meinte der Aushilfstrainer.
Lehwald war „hoch zufrieden“
Er hatte sich die Zwischenrunde, als es zum direkten Vergleich mit den Liga-Konkurrenten SV Bislich und PSV Wesel gekommen war, schwerer vorgestellt. Doch sowohl gegen den SVB (3:0) als auch gegen den PSV (4:1) hatten die Zebras nur wenig Mühe.
Werner Lehwald, Trainer des PSV Wesel, konnte mit seiner Mannschaft zwar diesmal nicht nach dem Titel greifen. Unzufrieden war der Coach nach dem 1:0-Erfolg gegen GW Flüren im Spiel um den dritten Platz aber trotzdem nicht. „Ich bin sogar hoch zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Wir sind ja nicht nur ersatzgeschwächt, sondern auch mit einem kleinem Aufgebot angetreten. Und drei der sieben Akteure haben am Vortag noch bei den A-Junioren mitgespielt“, sagte Lehwald.
Sein Gegenüber Steffen Herden wusste nicht so recht, ob er sich nun freuen oder ärgern sollte. „Wir haben zwar unser Minimalziel erreicht. Aber nach der Vorrunde hatte ich mir schon ein wenig mehr erhofft“, meinte der Flürener Trainer und dachte dabei wohl an den 3:0-Sieg gegen den späteren Turniersieger BW Wesel. Es blieb die einzige Niederlage der Zebras.
Dass aus einem besseren Ergebnis nichts wurde, schrieb Herden dem 2:3 in der Zwischenrunde gegen Viktoria Wesel zu. „Da haben wir uns zu dämlich angestellt“, meinte der Coach, der glaubt, dass die Weseler Vereine leistungsmäßig enger zusammengerückt sind. „Der Unterschied zu den höherklassigen Clubs ist nicht mehr so groß. Das haben wir, Viktoria Wesel und auch der SV Büderich bewiesen.“
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