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Fußball: „Wir müssen jetzt nach vorne schauen“

zuletzt aktualisiert: 29.09.2007

Bei BW Wesel gab es in dieser Woche einige Turbulenzen. Der wiederholten Kritik des Vorstandes an der Spielweise des Fußball-Bezirksligisten folgte wenig später der Rücktritt von Trainer Telat Cakmaz. Ein neuer Coach soll spätestens in der nächsten Woche präsentiert werden. Thomas Ridder, Neuzugang vom Oberliga-Absteiger 1. FC Bocholt, wird es definitiv nicht sein. Der Mittelfeldspieler hat das Team lediglich auf die morgige Spitzenpartie beim Tabellenführer TV Jahn Hiesfeld vorbereitet. RP-Mitarbeiter Michael Elsing sprach mit dem Übergangscoach.

Waren Sie überrascht vom Rücktritt von Telat Cakmaz ?

Ridder Wir waren alle überrascht, einige Spieler auch enttäuscht. Aber wir müssen jetzt nach vorne schauen.

Wäre dieser Job für Sie keine Alternative gewesen ?

Ridder Der Vorstand hat mich in der Tat gefragt. Aber ich möchte die Bezirksliga erst einmal als Spieler kennenlernen. Für die nächste Saison könnte man sich darüber unterhalten.

War die Kritik des Vorstands berechtigt ?

Ridder Dazu möchte ich mich nicht äußern. Wir müssen uns jetzt auf die Partie in Hiesfeld konzentrieren. Vielleicht ist ein solches Spiel das Beste, was uns in dieser Situation passieren kann. Denn als Favorit gehen wir sicherlich nicht in diese Begegnung.

Mit welcher Zielsetzung gehen Sie in dieses Spitzenspiel ?

Ridder Wir wollen zumindest nicht verlieren. Ich denke, dass es uns durchaus entgegen kommt, dass wir das Spiel nicht machen müssen, also auf einen Gegner treffen, der sich nicht hinten reinstellt. Das liegt uns mehr.

Wie sehen die personellen Vorzeichen aus ?

Ridder Bis auf Kadir Piricek und Maik Pagojus stehen alle Akteure zur Verfügung. Rocco Steinert und ich selbst waren leicht angeschlagen, können aber spielen. Eventuell wird sogar der bis dato noch nicht spielberechtigte Recep Barut dabei sein.

Quelle: RP

 
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