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Volleyball: BWD baut Vorsprung aus

VON JOACHIM SCHWENK - zuletzt aktualisiert: 26.01.2009

Spitzenreiter der Volleyball-Verbandsliga der Damen liegt nach dem 3:1-Erfolg in Wuppertal zum ersten Mal in dieser Saison vier Punkte vor den Verfolgern. Trainer Olaf Betting: "Ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft."

Patrizia Langhoff (rechts) erhielt nach dem Erfolg in Wuppertal ein Lob von Trainer Olaf Betting. "Sie hat sehr gut gespielt."  Foto: RPO
Patrizia Langhoff (rechts) erhielt nach dem Erfolg in Wuppertal ein Lob von Trainer Olaf Betting. "Sie hat sehr gut gespielt." Foto: RPO

BW Dingden hat sich zum ersten Mal in dieser Saison etwas deutlicher von den Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft in der Volleyball-Verbandsliga der Damen abgesetzt. Der Spitzenreiter gewann gestern die Partie beim SV Bayer Wuppertal II nach Anlaufschwierigkeiten souverän mit 3:1 (17:25, 25:12, 25:17, 25:12). Damit vergrößerte die Mannschaft von Trainer Olaf Betting den Vorsprung vor dem Tabellenzweiten SG Burlo/Borken, der tags zuvor bei der DJK Rheinkraft Neuss mit 1:3 verloren hatte, und dem Dritten CVJM Ratingen (3:2-Sieg gegen TSG Solingen) auf vier Punkte. BWD hat sechs Spieltage vor Schluss zudem den Trumpf in der Hinterhand, das bessere Satzverhältnis als die Verfolger aufzuweisen.

Info

Kruse am Knie operiert

Dingden musste gestern erneut auf Heike Kruse verzichten. Die routinierte Mittelangreiferin fällt nach einer Knie-Operation noch einige Wochen aus.

Trainer Olaf Betting hat die Spielerin aber für den Rest der Saison noch nicht abgeschrieben. "Vielleicht ist sie in den letzten Partien wieder dabei."

Schwächen im ersten Satz

"Das war ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft. Doch wir sind noch lange nicht am Ziel, auch wenn vier Punkte Vorsprung ein gutes Polster sind. Noch liegen sechs Endspiele vor uns", sagte Olaf Betting nach der Begegnung, in der seine Schützlinge mit Ausnahme des ersten Satzes eine gute Leistung gezeigt hatten. Zu Beginn der Partie hatte die Mannschaft, so der Coach, noch die "nötige Aggressivität" vermissen lassen. Deshalb gab's bei der Blockabwehr und im Angriff einige Schwächen, die der abstiegsgefährdete Gastgeber zum Satzgewinn nutzte.

Im zweiten Durchgang übernahm der Favorit aber die Kontrolle über die Partie. Er steigerte sich nun in der Abwehr und im Angriff deutlich. Da die Annahme zudem wie schon im ersten Durchgang bestens klappte, hatte BW Dingden relativ leichtes Spiel, den erwarteten Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Legt SG Burlo/Borken Protest ein?

Lediglich eine kleine Schwächephase leistete sich die Mannschaft noch. Sie geriet zu Beginn des dritten Satzes mit 2:7 in Rückstand. Doch das Team wendete das Blatt sofort mit sieben Punkten in Folge. "Damit hatten wir die letzte Gegenwehr von Wuppertal gebrochen. Anschließend besaßen wir keine Probleme mehr", sagte Betting, dessen Team eine Woche zuvor die SG Burlo/Borken bezwungen hatte. Der Verlierer überlegt nun, ob er Protest gegen die Wertung der Partie einlegt. Grund: Er war mit einigen Entscheidungen der Schiedrichter nicht zufrieden.

Quelle: RP

 
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