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Das Ziel: Kein Zitterspiel

VON JOACHIM SCHWENK - zuletzt aktualisiert: 01.09.2006

Aufschlag zur Tischtennis-Saison: GW Flüren hofft, dass der Weg zum Klassenerhalt in der Oberliga diesmal etwas leichter wird. Sebastian Frintrop, der vom PSV Oberhausen kam, ist die neue Nummer vier der Mannschaft.

Info

So treten sie an

Flüren: Jens Faber (Nummer eins), Jörn Franken (2), Wolfgang Gerth (3), Sebastian Frintrop (4, Neuzugang vom PSV Oberhausen), Gregor Pudlo (5), Sascha Kaiser (6), Jörg Löbe (7). Weseler TV: Gordon Thiel (1), Hans-Jürgen Oploh (2), Ralph Benning (3), Stefan Rademacher (4), Pierre Rudics (5), Veit Grüttgen (6, Weseler TV II), Daniel Balduin (7, Weseler TV II).

GW Flüren will sich in der morgen beginnenden Saison in der Tischtennis-Oberliga ein ähnliches Zitterspiel wie in der vergangenen Spielzeit ersparen. Da schaffte der Neuling erst beim Saison-Finale mit einem unerwarteten 9:2-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Siegfried Osterrath den Klassenerhalt. Ein Ergebnis, das in der Szene hohe Wellen schlug, weil Osterrath zu der wichtigen Partie nicht in Bestbesetzung angetreten war. Das Ziel heißt für GW Flüren im zweiten Jahr in der Liga zwar erneut nur Klassenerhalt. Doch die Mannschaft ist zuversichtlich, dass sie es diesmal ein wenig leichter haben wird, den Verbleib in der Liga unter Dach und Fach zu bringen. Denn sie geht mit einer Verstärkung in die Saison. Sebastian Frintrop ist die neue Nummer vier des Teams. Er kam vom Post SV Oberhausen, der durch den überraschenden Flürener Erfolg gegen Osterrath zum Abstieg verurteilt worden war.

Ausgeglichener besetzt

„Sebastian Frintrop ist eine erhebliche Verstärkung für uns. Trotzdem wird der Weg zum Klassenerhalt kein Spaziergang“, sagte Mannschafts-Kapitän Jörn Franken gestern. Zumal diesmal drei und nicht nur zwei Teams aus der Klasse absteigen. Trotzdem ist der Optimismus bei den Grün-Weißen nach einer guten Vorbereitung mit drei Trainingseinheiten in der Woche groß, diesmal nicht bis zum letzten Spieltag zittern zu müssen. „Wir sind mit Sebastian Frintrop ausgeglichener besetzt. Und wir können flexibler auf die Aufstellung des Gegners reagieren, da wir nun sieben Akteure im Aufgebot haben“, sagte Franken, der sein Team zum Auftakt beim starken Neuling Bayer Uerdingen II allerdings nur in der Außenseiterrolle sieht.

Weseler TV machte einen Schnitt

Der Weseler TV machte nach dem Abstieg aus der Verbandsliga einen Schnitt und gibt jetzt der Jugend eine Chance. Die 19-jährigen Veit Grüttgen und Daniel Balduin rückten in die erste Mannschaft auf, die in der Landesliga einen Platz in der Spitzengruppe erreichen will. Die langjährigen Stammspieler Mathias Frensch und Christoph Jörgen (beide 38) verstärken nun das zweite Team. „Nach dem Abstieg war es einfach an der Zeit für einen Umbruch“, sagte Abteilungsleiter Frensch. Hoffnungen auf die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga macht sich der WTV nicht. „Das ist kein Thema. Top-Favorit ist die DJK Kleve. Wenn wir Platz drei bis fünf erreichen, sind wir zufrieden“, meinte Frensch. Zum Auftakt tritt der Absteiger morgen beim TuS Wickrath II an.

Quelle: RP

 
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