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Fußball: Der nächste Schritt

VON MICHAEL ELSING - zuletzt aktualisiert: 06.02.2008

Inka Wesely weilte mit der U 17-Nationalmannschaft 18 Tage lang in Neuseeland. Die Fußballerin aus Ginderich untermauerte beim dortigen Trainingslager und Vier-Nationen-Turnier ihre Position im Team.

Gestern Morgen um 7.30 Uhr hatte der Alltag Inka Wesely wieder. 18 Tage lang hatte sich die talentierte Fußballerin zuvor in Neuseeland aufgehalten, absolvierte mit der U 17-Nationalmannschaft ein Trainingslager und nahm gleichzeitig an einem Vier-Nationen-Turnier teil. Für die Gindericherin, die für den Bundesligisten SG Essen-Schönebeck spielt, war es ein weiterer Schritt, eine feste Größe in den Planungen von Nationaltrainer Ralf Peter zu werden.

Und für die Mannschaft gab es die wichtige Erkenntnis, dass sie wieder ein Stück näher an die auch im Bereich der U 17 führende Nation USA herangerückt ist. Denn die entscheidende Begegnung um den Turniersieg verlor das deutsche Team gegen die USA lediglich mit 2:3 und kassierte dabei das dritte Gegentor erst kurz vor dem Ende. „Ich denke, wir sind mit den USA mittlerweile auf Augenhöhe“, sagte Wesely, die gegen den Favoriten 90 Minuten durchspielte. Zuvor war sie beim 4:0-Sieg gegen Gastgeber Neuseeland in der 76. Minute aus- und beim 5:0 gegen Australien in der 54. Minute eingewechselt worden.

Hohe Belastungen

„Die ersten beiden Partien waren eher durchwachsen. Aber gegen die USA war ich mit meiner Leistung zufrieden“, beurteilte Wesely ihre Vorstellungen selbstkritisch. Die 16-Jährige gab zwar an, dass sie in ihrem Verein schon härtere Trainingseinheiten absolviert habe. Die Belastungen seien aber dennoch sehr hoch gewesen. Denn die momentanen Bedingungen in Neuseeland ließen bei den Spielerinnen den Schweiß schon fließen, ohne dass diese den Trainingsplatz überhaupt betreten hatten.

„Wir hatten immer mindestens 25 Grad. Das war schon eine enorme Umstellung“, erzählte Wesely, die mit ihren Teamkolleginnen zwei Mal am Tag zum Training gebeten wurde. Viel Zeit, den Inselstaat im Südlichen Pazifik kennenzulernen, blieb da nicht. Für „Shoppen in Auckland“ und einen Tag am Meer reichte es aber doch.

Euro-Qualifikation steht an

In drei Wochen beginnt für Wesely mit der SG Essen-Schönebeck wieder der fußballerische Alltag in der Bundesliga. Mit dem Nationalteam ist sie vom 9. bis zum 16. April wieder gefordert. Dann steht die zweite Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft auf dem Programm. In Bottrop und Essen trifft die deutsche Mannschaft auf Polen, Schweden und die Schweiz. „Wenn wir zur Endrunde wollen, müssen wir alle drei Spiele gewinnen“, sagte Wesely.

Quelle: RP

 
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