Tischtennis: Eine Nummer zu groß
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 19.11.2007Tischtennis-Verbandsligist Weseler TV war bei der 1:9-Niederlage gegen Spitzenreiter DJK Kleve wie erwartet chancenlos. Leichtes Spiel für Landesliga-Tabellenführer GW Flüren: Er gewann beim 9:2-Sieg fünf Partien kampflos.
Erfolgsserie
Mathias Frensch, Nummer sechs des Verbandsligisten Weseler TV, schaffte beim 1:9 gegen den Spitzenreiter DJK Kleve seinen neunten Einzelsieg in Folge.
Der Routinier ist damit momentan mit einer Bilanz von 9:2-Siegen in der Verbandsliga-Gruppe der beste Akteur im unteren Paarkreuz.
Der Weseler TV hatte wie erwartet im Heimspiel gegen die DJK Rhenania Kleve keine Chance. Der Neuling in der Tischtennis-Verbandsliga verlor die Partie gegen den Tabellenführer, der noch keinen Minuspunkt auf dem Konto hat, am Samstagabend ohne Spitzenspieler Hans-Jürgen Oploh (privat verhindert) klar mit 1:9. „Spielerisch war unsere Leistung sicherlich nicht schlecht. Aber besonders im oberen Paarkreuz hat Kleve definitiv wenigstens Oberliga-Niveau. Deshalb war dieser Gegner eine Nummer zu groß für uns“, sagte WTV-Akteur Mathias Frensch, der nach hartem Kampf für den Ehrenpunkt sorgte. Auch Ralph Benning und das Doppel Mathias Frensch/Pierre Rudics hatten Chancen auf einen Sieg. Sie verloren ihre Partien aber jeweils in fünf Sätzen.
Positive Erkenntnis
Der Gastgeber konnte trotz der deutlichen Niederlage aber eine positive Erkenntnis mit aus der Partie nehmen. Denn der Neuling, der nun sechs Spiele in Folge verloren hat, steigerte sich im Vergleich zu den Begegnungen zuvor. „Gegen die Spitzenteams spielen wir befreiter auf. Wenn wir immer solche Leistungen zeigen würden, hätten wir sicherlich schon mehr als nur fünf Punkte auf dem Konto“, sagte Frensch. Der Drittletzte WTV steht nun am kommenden Samstag in der Partie beim Tabellennachbarn VfL Ramsdorf unter Zugzwang. „Da müssen wir unbedingt punkten. Eine Niederlage wäre ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt“, sagte Ralph Benning.
Leichtes Spiel hatte GW Flüren. Der Spitzenreiter der Landesliga behauptete sich in der Heimpartie gegen den TuS 08 Rheinberg II mit 9:2. Der Gastgeber gewann dabei gleich fünf Begegnungen kampflos. Denn das obere Paarkreuz der Rheinberger trat verletzt an. Es absolvierte nur einen Ballwechsel im Doppel und gab dieses Spiel dann ebenso wie die vier Einzel-Partien ab. Jörg Löbe, Torsten Lantermann, Gerd Joschko und Torsten Lantermann/Gerth Joschko waren an der Platte erfolgreich. „Für so eine Begegnung ist es fast schon zu schade, das Licht in der Halle einzuschalten. Der Gegner hätte wenigstens Ersatzspieler aufstellen können“, ärgerte sich der Flürener Abteilungsleiter Dieter Kiehle.
Jetzt das Spitzenspiel
Der Gastgeber geht nach dem leichten Erfolg wie erhofft mit einer blütenweißen Weste (18:0-Punkte) ins Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Post SV Kamp-Lintfort (16:2), das am nächsten Samstag steigt. Kamp-Lintfort gab sich am Wochenende beim 9:1-Erfolg gegen den TuS Borth auch keine Blöße.
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