Tischtennis: Endspiel im Abstiegskampf
VON JOACHIM SCHWENK UND SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 16.04.2007Tischtennis-Oberliga: GW Flüren wahrte mit 9:3-Erfolg gegen Angstgegner TuS Rheinberg seine Chancen auf den Klassenerhalt. Am Samstag kommt’s zur entscheidenden Partie bei SVM Essen – GWF ist bei einem Sieg gerettet.
Lob für Sascha Kaiser
Sascha Kaiser erhielt nach dem Erfolg gegen den TuS Rheinberg ein Kompliment von Dieter Kiehle, Leiter der Tischtennis-Abteilung von GW Flüren.
„Er hat eine unheimlich starke Leistung gezeigt“, lobte Kiehle die Nummer drei des Gastgebers nach seinen beiden Siegen im Einzel.
GW Flüren kann sich wie schon in der vergangenen Saison am letzten Spieltag noch den Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga sichern. Die Mannschaft machte am Samstagabend mit einem 9:3-Heimsieg gegen Angstgegner TuS Rheinberg das Endspiel im Abstiegskampf perfekt. Sie verbesserte sich auf den drittletzten Rang und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf den Neunten SVM Essen, bei dem sie am Samstag antritt. Gewinnt GW Flüren die Partie, ist der Klassenerhalt perfekt. Bei einem Remis oder einer Niederlage bleibt nur die Hoffnung, sich in der Relegation noch retten zu können.
„Hut ab vor der Mannschaft“
Abteilungsleiter Dieter Kiehle lobte die Akteure nach der Partie in den höchsten Tönen. „Hut ab vor der Mannschaft! Es war beeindruckend, wie gut sie in dieser wichtigen Begegnung gespielt hat“, sagte er. Das war beileibe keine Selbstverständlichkeit. Schließlich hatte GW Flüren in der Hinrunde gegen einige Konkurrenten im Abstiegskampf Niederlagen kassiert, weil das Team Nerven gezeigt hatte. Jetzt ist Dieter Kiehle optimistisch, dass GWF den Klassenerhalt noch schafft. „In der Verfassung, in der wir uns gegen Rheinberg präsentiert haben, ist auch gegen Essen ein Sieg möglich“, meinte er. Jens Faber/Wolfgang Gerth, Jörn Franken/Sascha Kaiser, Gregor Pudlo/Sebastian Frintrop, Jens Faber, Jörn Franken, Sascha Kaiser (2), Wolfgang Gerth und Gregor Pudlo holten die Punkte.
Dieter Kiehle geht davon aus, dass es im Falle des Klassenerhaltes gelingen kann, auch für die kommende Saison ein Team auf die Beine zu stellen, das in der Oberliga bestehen kann. Sicher ist, dass Jens Faber (DJK Wattenscheid) und Gregor Pudlo (TV Porselen) den Verein verlassen werden. Fraglich ist außerdem, ob Sascha Kaiser, der in Hagen wohnt, bleibt. Sebastian Frintrop hat dagegen am Samstag signalisiert, dass er in der Oberliga weiter für GW Flüren antreten würde. „Wir sind mit Neuzugängen im Gespräch. Doch jetzt müssen wir erst einmal den Klassenerhalt schaffen“, sagte Kiehle.
Weseler TV erstmals auf Platz zwei
Der Weseler TV steht in der Landesliga zum ersten Mal auf dem zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an einer Aufstiegsrunde berechtigt. Die Mannschaft zog gestern durch einen klaren 9:3-Heimsieg gegen den Anrather TK II am SV Walbeck II vorbei, der am Wochenende nicht spielte. Der WTV kann sich die Vizemeisterschaft am letzten Spieltag sichern, wenn er gegen den Vorletzten SV Kevelaer-Wetten wenigstens ein Remis schafft. „Der Sieg ist ein wenig zu hoch ausgefallen, war aber nie gefährdet“, sagte Ralph Benning, der beide Einzel und ein Doppel mit Stefan Rademacher gewann. Die weiteren Punkte holten Gordon Thiel (2), Stefan Rademacher (2), Ulrich Wiedenhaupt und Veit Grüttgen.
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