Erster Sieg für GW Flüren
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 25.09.2006Tischtennis-Oberligist gewann das Heimspiel gegen Anrather TK mit 9:6. Das untere Paarkreuz mit Gregor Pudlo und Sascha Kaiser machte den Unterschied aus. Landesligist Weseler TV bleibt nach 9:4 in Waldniel ungeschlagen.
Der Knoten ist geplatzt. GW Flüren feierte nach zwei knappen 7:9-Niederlagen am dritten Spieltag der Tischtennis-Oberliga den ersten Saisonsieg. Das Team gewann am Samstagabend die Heimpartie gegen den Anrather TK mit 9:6. „Das war durch die Bank eine sehr starke Leistung. Jeder Spieler war an dem Erfolg beteiligt“, freute sich Abteilungsleiter Dieter Kiehle nach dem wichtigen Sieg. Damit zeigte der Gastgeber die Konstanz, die in den ersten beiden Partien gefehlt hatte. Da waren einige Akteure jeweils leer ausgegangen. Doch gegen den Anrather TK, den GWF in der vergangenen Saison schon zweimal bezwungen hatte, gab es diesmal keinen Schwachpunkt.
Weiße Westen
Gregor Pudlo weist als einziger Akteur von GW Flüren im Einzel noch eine weiße Weste auf. Seine Bilanz: 4:0-Siege.
Beim Landesligisten Weseler TV ist Stefan Rademacher sogar im Einzel und Doppel noch unbesiegt.
Pudlo zeigte Nervenstärke
Besonderes Lob verdiente sich das untere Paarkreuz. Gregor Pudlo (2) und Sascha Kaiser (2) machten in einer spannenden Partie den Unterschied zwischen beiden Mannschaften aus. Große Nervenstärke bewies dabei Gregor Pudlo im entscheidenden fünften Satz seines ersten Einzels. Er setzte sich nach einem 0:6-Rückstand in der Verlängerung noch mit 13:11 durch und verhinderte damit, dass sein Team mit 3:5 ins Hintertreffen geriet. Die restlichen Punkte für GW Flüren steuerten Jens Faber, Jörn Franken, Wolfgang Gerth, Sebastian Frintrop und Jens Faber/Sebastian Frintrop.
„Absolut verdient“
Weiterhin ungeschlagen ist der Weseler TV nach seinem 9:4-Erfolg beim TTC Waldniel. Der Landesligist, der ohne Youngster Daniel Balduin (privat verhindert) antreten musste, ging nach Erfolgen von Hans-Jürgen Oploh/Nico Sonje und Gordon Thiel/Stefan Rademacher mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln. Diesen Vorsprung baute er in den Einzeln schnell auf 6:1 aus – die Entscheidung. „Auch wenn wir die drei Spiele, die über die volle Distanz gingen, gewonnen haben, ist der Sieg absolut verdient“, stellte Mannschaftsführer Stefan Rademacher fest, der beide Einzel für sich entschied. Außerdem waren Hans-Jürgen Oploh, Gordon Thiel (2) und Pierre Rudics (2) erfolgreich. Obwohl der Absteiger aus der Verbandsliga mit 5:1-Punkten hervorragend gestartet ist, bleibt er bescheiden. „Wir stecken im Umbruch. Die Rückkehr in die höhere Klasse ist deshalb kein Thema“, meinte Rademacher.
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