Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes: „Gebührenschraube nicht drehen“
zuletzt aktualisiert: 21.03.2007Vorsitzender Heinz-Albert Weber richtete bei der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes einen Appell an Rat und Verwaltung, auch künftig keine Gebühren für die Nutzung der städtischen Sportanlagen zu verlangen. „Drehen sie nicht an der Gebührenschraube“, bat Weber. Die Stadt wollte die Clubs bekanntlich unter dem Deckmäntelchen Energiekostenzuschlag schon in diesem Jahr zur Kasse bitten. Das wurde bei einer außerordentlichen Versammlung des Stadtsportverbandes aber abgeblockt.
Die Sportvereine sollen nun ein Jahr versuchen, die Energiekosten zu senken. Hat dies Erfolg, soll es auch künftig keine Gebühren geben. Das hat die Politik versprochen. Weber zeigte sich erstaunt darüber, dass Kämmerin Gabriele Klug bereits 30 000 Euro Energiekostenzuschlag in den Haushalt 2007 eingestellt hatte, ohne dies vorher mit dem Stadtsportverband abzusprechen.
Als Erfolg bezeichnete der Vorsitzende den vom Stadtsportverband ausgerichteten zweiten Hanse-Citylauf, bei dem 984 Teilnehmer starteten. „Die Veranstaltung hat sich in der Szene schnell etabliert“, stellte er fest. Weber war auch mit dem Verlauf des Sportlerballs zufrieden. Sein Fazit: „Es war ein kurzweiliger Abend mit gehobenem Niveau.“
Keine Veränderungen gab es im Vorstand des Verbandes. Frank Rothkopf (stellvertretender Vorsitzender), Dieter Kloß (stellvertretender Sportwart), Horst Veit (Kassenwart) und Brigitte Rust (Frauenwartin) wurden wiedergewählt. Das Geschäftsjahr 2006 schloss der Verband mit einem Plus von 5330 Euro ab. Ihm gehören 71 Vereine und acht Betriebs-Sport-Gemeinschaften mit rund 18 5000 Mitgliedern an.
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