Tischtennis: GW Flüren braucht Sieg gegen Angstgegner
zuletzt aktualisiert: 13.04.2007So richtig optimistisch klingt Dieter Kiehle nicht, wenn er auf die Chancen von GW Flüren angesprochen wird, den Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga im Schlussspurt doch noch auf direktem Weg zu schaffen.
Fakt ist, dass die Grün-Weißen aus den restlichen zwei Partien zwei Siege benötigen, um den rettenden viertletzten Platz zu erreichen. Gelingt das nicht, muss die Mannschaft auch um den drittletzten Rang bangen, der die Möglichkeit eröffnen würde, über ein Relegationsspiel die Klasse zu erhalten. Denn hinter GW Flüren lauert schon der TuS 08 Rheinberg, der nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat und der morgen um 18.30 Uhr in Flüren zu Gast.
Und da beginnt schon das ungute Gefühl von Kiehle. „Dieser Gegner liegt uns einfach nicht. Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, sagte der Abteilungsleiter. Doch wie gesagt: Wenn nicht schon vor dem Saisonfinale beim ebenfalls noch abstiegsgefährdeten SVM Essen der Traum vom Klassenerhalt platzen soll, müssen zwei Punkte her. Zumindest in personeller Hinsicht steht alles zum Besten. Der Gastgeber hat morgen alle Mann an Bord.
Landesligist Weseler TV will am Wochenende auf den zweiten Platz vorrücken, den er, nach Minuspunkten gerechnet, schon seit einigen Wochen einnimmt und der zur Teilnahme an Relegationsspielen berechtigen würde.
„Das Ziel ist natürlich ein Sieg. Und ich bin auch ganz optimistisch, denn dieser Gegner liegt uns“, sagte WTV-Akteur Stefan Rademacher vor der Partie gegen den Anrather TK RW II (Sonntag, 10 Uhr). Der Gastgeber muss auf Hans-Jürgen Oploh (Urlaub) verzichten. Dafür werden Mathias Frensch und Ulrich Wiedenhaupt aushelfen.
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