Tischtennis: GW Flüren darf weiter hoffen
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 02.04.2007Tischtennis-Oberligist wahrte mit einem 9:4-Pflichtsieg beim Schlusslicht RuWa Dellwig die Chancen auf den Klassenerhalt. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt zwei Spieltage vor Schluss nur noch drei Punkte.
Ende einer Serie
Jörn Franken hat mit seinem Sieg im zweiten Einzel gegen RuWa Dellwig eine Durststrecke beendet.
Der Youngster im Team des Oberligisten GW Flüren hatte zuvor in neun Partien in Folge das Nachsehen gehabt.
GW Flüren wahrte am Samstag mit einem 9:4-Pflichtsieg im Auswärtsspiel beim Schlusslicht RuWa Dellwig die Chancen auf den Klassenerhalt in der Tischtennis-Oberliga. „Unsere Leistung war zwar eher durchschnittlich. Aber es reichte, um diesen Gegner zu beherrschen“, sagte GWF-Akteur Wolfgang Gerth. Durch den Erfolg verbesserten sich die Flürener auf den drittletzten Platz. Sie verkürzten zugleich den Abstand zum rettenden neunten Rang auf drei Punkte. GW Flüren kann den Abstieg damit noch schaffen. Allerdings nur, wenn es Siege in den letzten beiden Spielen gibt. Das Team erwartet in 14 Tagen den neuen Vorletzten TuS Rheinberg. Zum Abschluss spielt GW Flüren dann beim SVM Essen, der drei Punkte vor den Grün-Weißen liegt. Die Partie kann ein Endspiel um den Klassenerhalt werden.
„Wir geben nicht auf“
„Wir geben die Hoffnung nicht auf. Noch können wir uns retten“, meinte Gerth, der gegen RuWa Dellwig seine beiden Einzel gewann. In den Eingangsdoppeln hatte die Flürener Nervenstärke einen krassen Fehlstart verhindert. Während Jens Faber/Wolfgang Gerth leer ausgingen, siegten Jörn Franken/Sascha Kaiser und Sebastian Frintrop/Jörg Löbe jeweils im entscheidenden fünften Satz. Jens Faber (2), Jörn Franken, Sascha Kaiser und Sebastian Frintrop brachten den dringend benötigen Sieg unter Dach und Fach. Da in den Osterferien die Flürener Turnhalle geschlossen ist, suchen die Grün-Weißen noch eine Alternative für das Training.
WTV hält Kurs auf Platz zwei
Der Weseler TV ist in der Landesliga weiter auf Aufstiegskurs. Mit einem 9:6-Erfolg beim Post SV Kamp-Lintfort bleibt der WTV auf dem dritten Tabellenplatz. Er hat aber nach wie vor einen Minuspunkt weniger als der Tabellenzweite SV Walbeck II auf dem Konto. Der WTV benötigt damit aus den verbleibenden zwei Spielen nur noch drei Zähler, um sich als Vizemeister für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren.
„Wir haben eine ähnlich gute Leistung wie in der Woche zuvor beim Sieg gegen Walbeck gezeigt“, sagte Spitzenspieler Gordon Thiel, der ein Einzel für sich entschied. Die übrigen Punkte holten Pierre Rudics (2), Ulrich Wiedenhaupt (2), Hans-Jürgen Oploh, Stefan Rademacher, Mathias Frensch und Hans-Jürgen Oploh/Stefan Rademacher. „Wir haben gegen den Anrather TK II und beim SV Union Kevelaer-Wetten zwei lösbare Aufgaben zum Schluss und sind zuversichtlich, dass wir Platz zwei erreichen“, meinte Mannschaftsführer Stefan Rademacher.
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