Tischtennis: GW Flüren vor entscheidenden Wochen
zuletzt aktualisiert: 10.11.2006Jetzt gilt’s für GW Flüren in der Tischtennis-Oberliga. Die Mannschaft, die mit 3:11-Punkten auf einem Abstiegsplatz liegt, steht im Kampf um den Klassenerhalt vor den Wochen der Wahrheit. Sie trifft in den letzten vier Partien der Hinrunde auf Teams, die ebenfalls um den Verbleib in der Liga bangen müssen. Zunächst tritt GWF morgen beim Tabellensiebten TTSC Mülheim (5:9) an. Dann folgen die Spiele gegen Schlusslicht RuWa Dellwig (0:14), den Neunten TuS Rheinberg (4:10) und den Vorletzten SVM Essen (2:12).
Der Oberligist geht mit breiter Brust in die Begegnungen. Denn er zeigte zuletzt gegen die Spitzenteams gute Leistungen, für die es allerdings keinen Lohn in Form von Punkten gab. „Wir sind besser als in der letzten Saison. Das wollen wir jetzt beweisen“, sagte Team-Sprecher Jörn Franken gestern. Das Ziel des Drittletzten ist es, in den vier Schlüsselspielen wenigstens sechs Punkte zu gewinnen. „Dann hätten wir glänzende Chancen auf den Klassenerhalt“, meinte Franken. GW Flüren kann die Begegnung in Mülheim in Bestbesetzung bestreiten. Gregor Pudlo, der zuletzt beim 4:9 gegen Tabellenführer TuS Neviges aus beruflichen Gründen fehlte, ist wieder dabei.
Wiedersehen mit Rolf Biermann
Der Weseler TV (9:5-Punkte), Tabellenvierter in der Landesliga, geht ohne große Hoffnungen in die Begegnung beim Zweiten SV Walbeck II (12:2). Der Grund: Der Gast muss ohne Spitzenspieler Hans-Jürgen Oploh (privat verhindert) und Gordon Thiel (Knieverletzung), seine Nummer zwei, antreten. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Ein anderes Ziel kann es angesichts dieser Ausfälle nicht geben“, sagte WTV-Akteur Stefan Rademacher gestern. Die Mannschaft freut sich trotzdem auf die Fahrt nach Walbeck. Schließlich gibt’s ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Teamkollegen Rolf Biermann, der lange Zeit die Nummer eins beim Weseler TV war. Jetzt ist er Spitzenspieler des Gegners.
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