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Fußball: Perfekt: Ouattara unterschreibt beim SVS

zuletzt aktualisiert: 11.02.2012

Fußball (RP). Es gab noch einige Formalitäten zu klären. Doch jetzt ist der Wechsel von Moussa Ouattara zum Fußball-NRW-Ligisten SV Schermbeck endgültig perfekt. Der 30-jährige Ex-Profi, der in der Zweiten Bundesliga 61 Mal für den 1. FC Kaiserslautern auflief, unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende und soll beim Team von Trainer Martin Stroetzel die zuletzt löchrige Hintermannschaft stabilisieren. Ouattara ist beim SVS nach Fatlum Zaskoku, Julian Stöhr und Florian Gerding der vierte und letzte Neuzugang in diesem Transferfenster.

Stroetzel: "Ein echter Hochkaräter"

"Wir sind jetzt fertig. Ich habe nach einer hochkarätigen Verstärkung für die Abwehr gesucht. Und die haben wir jetzt bekommen", freut sich Stroetzel, der sich nach der Absage von Michael Baum, der vom KFC Uerdingen zum Verbandsligisten Hammer SpVgg. wechselte, voll und ganz auf den Transfer von Ouattara konzentrierte. "Bei Michael Baum sind wir an den finanziellen Bedingungen gescheitert. Danach hätten wir noch einige andere Spieler haben können, aber das kam für uns nicht infrage", erklärt Stroetzel.

Er ist davon überzeugt, dass sowohl der SV Schermbeck als auch Moussa Ouattara, der im Übrigen 28 Länderspiele für Burkina Faso bestritt, von der halbjährigen Zusammenarbeit profitieren. "Es ging ihm nicht ums Geld. Er will sich in Deutschland für sich und seine Familie ein Standbein aufbauen und sich wieder für höhere Klassen interessant machen. Wir geben ihm deshalb die Möglichkeit, professionell zu trainieren", sagt Stroetzel. Demnach kann der Neuzugang tagsüber in einem Fitnesscenter in Dorsten an Kraft und Ausdauer arbeiten, um anschließend abends mit der Mannschaft des SVS zu trainieren.

Zurzeit lebt der Ex-Profi noch in einem Hotel. Das soll sich aber möglichst schnell ändern. "Wir suchen bereits eine Wohnung für ihn", sagt Martin Stroetzel, der sein Team für den Rest der Saison nun bestens gerüstet sieht. "Wir haben jetzt endlich wieder erhöhten Konkurrenzkampf. Es macht mir wieder richtig Spaß, auf dem Trainingsplatz zu stehen."

Quelle: RP


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