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Fußball: Raschid: "Die Lage ist ernst"

VON MICHAEL ELSING - zuletzt aktualisiert: 13.03.2010

Der PSV Wesel ist im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga angekommen. Der Drittletzte empfängt morgen die DJK VfL Tönisberg. Ein Sieg würde nicht nur aus sportlichen Gründen für ein wenig mehr Ruhe sorgen.

Michael Pasinski (rechts) zog sich am vergangenen Sonntag eine Nackenverletzung zu und wird dem PSV Wesel morgen nicht zur Verfügung stehen.  Foto: RPO
Michael Pasinski (rechts) zog sich am vergangenen Sonntag eine Nackenverletzung zu und wird dem PSV Wesel morgen nicht zur Verfügung stehen. Foto: RPO

Franz Raschid spricht aus, was die Tabelle bereits verrät. "Die Lage ist ernst. Die Alarmglocken läuten bereits", sagt der am Saisonende scheidende Coach des Fußball-Landesligisten PSV Wesel. Was sich über weite Strecken der Hinrunde für den Neuling noch so positiv entwickelte, sieht ganz plötzlich nicht mehr so freundlich aus. Seit fünf Spielen hat der PSV nicht mehr gewonnen. Nach dem 1:7-Debakel am letzten Sonntag bei Hamborn 07 fiel das Team sogar auf einen Abstiegsplatz zurück. Zwar kann der Neuling immer noch darauf verweisen, dass er zwei Partien weniger ausgetragen hat als die komplette Konkurrenz. Doch in diesen Begegnungen muss ja erst einmal gepunktet werden.

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Start-Probleme

Die Parallelen sind unverkennbar. Wie schon beim SV Sonsbeck (0:5) zu Beginn der Saison, kassierte der PSV Wesel auch bei den SF Hamborn (1:7) eine herbe Niederlage nach einer längeren Pause.

"In Sonsbeck sind wir mit zu viel Euphorie hineingegangen. Das war schon etwas Anderes", sagt Coach Franz Raschid.

Seit drei Monaten kein Heimspiel

Das weiß Raschid und bringt es deshalb auf den Punkt: "Wir müssen uns nach unten orientieren. Aber wir haben auch das Potenzial, um uns aus dieser Lage zu befreien", erklärt Raschid. Er will bei diesem Unterfangen nicht die Ausrede gelten lassen, dass die personellen Entscheidungen der vergangenen Wochen nicht gerade für Ruhe im Umfeld gesorgt haben. "Das darf keine Rolle spielen. Denn in erster Linie spielt man für den eigenen Erfolg und weil man es gerne macht", so Raschid, der davon ausgeht, dass der PSV morgen gegen die DJK VfL Tönisberg nach ziemlich exakt drei Monaten mal wieder ein Heimspiel austragen kann.

"Es wäre schon wichtig, dass die Begegnung stattfindet. Denn nächste Woche müssen wir beim GSV Moers antreten. Auf dem schlechten Kunstrasenplatz dort ist unsere kaum vorhandene Spielpraxis sicherlich nicht vorteilhaft", meint der PSV-Trainer.

Doch nicht nur die Aufgabe in Moers, sondern auch das morgige Spiel gegen den Tabellensechsten hat es in sich. Immerhin hat Tönisberg am vergangenen Wochenende durch einen 4:1-Sieg gegen den Titelaspiranten 1. FC Bocholt auf sich aufmerksam gemacht. Für Raschid ist dies auch ein kleiner Hinweis darauf, dass die DJK aufgrund günstigerer Voraussetzungen eine bessere Vorbereitung absolvieren konnte als die Bocholter. Ähnlich erging es ja auch dem PSV, der in Hamborn kalt erwischt wurde.

Pasinski fällt aus

Neben der klaren Niederlage gab's noch eine weitere Hiobsbotschaft für den Tabellendrittletzten. Michael Pasinski schied mit einer Nackenverletzung aus und wird auch morgen nicht zur Verfügung stehen. Raschid bedauert den Ausfall. "Das ist sehr schade, denn er zeigte ganz klar eine aufsteigende Tendenz."

Quelle: RP

 
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