Tischtennis: Rechnung mit Unbekannten
VON JOACHIM SCHWENK - zuletzt aktualisiert: 31.08.2007Saisonstart im Tischtennis: Verbandsliga-Aufsteiger Weseler TV trifft auf viele neue Gegner und peilt den Klassenerhalt an. GW Flüren will nach Rückzug aus der Oberliga in der Landesliga einen Spitzenplatz erreichen.
Der Weseler TV trifft auf viele Gegner, die unbeschriebene Blätter für ihn sind. Und GW Flüren, das nach dem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga zwei Klassen tiefer in der Landesliga spielt, weiß noch nicht so recht, wo die neu formierte Mannschaft steht. Die am Wochenende beginnende Tischtennis-Saison wird für die beiden Weseler Teams zu einer Rechnung mit einigen Unbekannten. Der WTV peilt als Neuling in der Herren-Verbandsliga den Klassenerhalt an. GWF will einen Spitzenplatz erreichen, wobei ein Aufstieg kein Thema für die Mannschaft ist.
„Vorbereitung war gut“
Frensch zurück im Team
Mathias Frensch, zuletzt im zweiten Team aktiv, kehrte beim Weseler TV in die erste Mannschaft zurück. Dort hatte er in der letzten Saison schon einige Male ausgeholfen.
Neben Frensch (Nummer sechs) gehören Hans-Jürgen Oploh (1), Stefan Rademacher (2), Gordon Thiel (3), Ralph Benning (4) und Pierre Rudics (5) zum Kader.
Der Weseler TV geht die Saison, in die er morgen mit einem Spiel beim DSC Wanne-Eickel startet, verhalten optimistisch an. „Die Vorbereitung war gut. Wir sind in Form. Jetzt muss sich zeigen, ob es langt, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Leicht wird es bestimmt nicht“, sagte Ralph Benning, der mittlerweile seit 22 Jahren in der ersten Mannschaft des WTV spielt, gestern. Das Problem bei der Vorhersage ist, dass der Neuling die meisten Gegner nicht kennt. Denn er tritt jetzt in einer anderen Verbandsliga-Gruppe als in der Saison 2005/2006 an, in der er aus der Klasse abgestiegen ist.
„Wir können nur zwei Konkurrenten einschätzen: Die DJK Rhenania Kleve, die sicherlich der Top-Favorit ist, und TST Buer-Mitte, das wir in der vergangenen Saison in der Aufstiegsrunde geschlagen haben“, meinte Benning. Die neue Gruppeneinteilung hat für ihn Vor- und Nachteile. „Einerseits ist der Aufwand größer, weil wir jetzt weitere Anfahrten wie nach Dortmund oder Dülmen haben. Andererseits ist es interessant, einmal auf andere Gegner zu treffen.“.
GW Flüren musste nach dem Rückzug aus der Oberliga, der unumgänglich war, nachdem sich fünf Akteure (Jens Faber, Gregor Pudlo, Jörn Franken, Sascha Kaiser und Sebastian Frintrop) abgemeldet hatten, ein neues Team für die Landesliga aufbauen. Nur Wolfgang Gerth, der die neue Nummer eins ist, und Jörg Löbe sind geblieben. Neu im Kader sind Jadranko Roso (SV Menzelen), Volker Klaczynski (TV Mehrhoog), Torsten Lantermann und Gerd Joschko (beide GW Flüren II).
„Wissen nicht, wo wir stehen“
„Alle Spieler der Mannschaften haben zwar Landesliga-Erfahrung. Trotzdem wissen wir nicht so recht, wie wir stehen. Schließlich müssen sich die neuen Doppel-Paarungen auch erst noch einspielen“, sagte Gerth gestern. Ziel von GW Flüren ist trotzdem ein Platz in der Spitzengruppe. Der Aufstieg ist allerdings vorerst kein Thema. „Wir warten jetzt erst einmal die ersten vier Begegnungen ab, in denen wir zum Teil schon auf starke Gegner treffen. Anschließend werden wir wohl wissen, was für uns wirklich möglich ist“, meinte Gerth. Zum Auftakt erwartet der Landesligist morgen die DJK Sankt Tönis.,
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum