Sportpolitik: Stadtsportverband: Keine Klage gegen Gebühren
zuletzt aktualisiert: 23.02.2010 - 18:06Der Stadtsportverband Wesel wird keine rechtlichen Schritte dagegen einleiten, dass die Vereine ab 2011 von der Stadt zur Kasse gebeten werden, wenn sie auf den Sportanlagen oder in den Hallen trainieren.
Das teilte Vorsitzender Heinz-Albert Weber gestern auf RP-Anfrage mit. "Wir werden kein Bürgerbegehren starten und auch keine Klage einreichen. Denn beides hätte keine Aussicht auf Erfolg. Diese Ansicht haben alle Rechtsanwälte vertreten, die uns in der Sache beraten haben", sagte Heinz-Albert Weber.
Die Hoffnung, dass die von SPD, Grünen, FDP und UWW in der Ratssitzung im Dezember beschlossenen Nutzungsgebühren noch gestoppt werden können, hat der Verband nicht ganz aufgegeben. "Wir werden weiter alles tun, was wir können, um das zu verhindern", meinte Weber.
Der Stadtsportverband überlegt jetzt, ob er eine Unterschriftenaktion gegen die vom "Bündnis für Wesel" durchgedrückten Entscheidung startet. "Denn wir haben nur eine Chance, die Gebühren zu stoppen, wenn wir Druck auf die Politik ausüben. Eine Unterschriften-Aktion könnte ein Mittel sein", sagte der Vorsitzender des Stadtsportverbandes, der bei der Mitgliederversammlung im März nicht mehr für das Amt kandidieren wird.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum