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Handball: Verstärkung für die HSG Wesel

VON JOACHIM SCHWENK - zuletzt aktualisiert: 16.12.2011

Handball (RP). Toran Knapinski wechselt vom SV Neukirchen zum Tabellenführer der Handball-Landesliga. Das Team bestreitet am Samstag das Spitzenspiel beim TV Walsum-Aldenrade und will einen Rivalen im Titelrennen auf Distanz bringen.

Toran Knapinski (am Ball) schaffte in der vergangenen Saison mit dem SV Neukirchen den Aufstieg in die Verbandsliga. Jetzt will er das Kunststück mit der HSG Wesel wiederholen.  Foto:  Dieker
Toran Knapinski (am Ball) schaffte in der vergangenen Saison mit dem SV Neukirchen den Aufstieg in die Verbandsliga. Jetzt will er das Kunststück mit der HSG Wesel wiederholen. Foto: Dieker

Die HSG Wesel kann im Rennen um den Titel in der Handball-Landesliga ab dem neuen Jahr auf eine Verstärkung bauen. Toran Knapinski wechselt vom SV Neukirchen II (Kreisliga) zum Tabellenführer.

Der neue Mann, der im Rückraum vor allem auf der Mittelposition eingesetzt werden soll, hat seinen neuen Teamkollegen eines voraus. Er hat schon geschafft, was die HSG in dieser Saison anpeilt. Der 21-jährige Medizinstudent stieg in der vergangenen Spielzeit mit dem SV Neukirchen in die Verbandsliga auf. In der aktuellen Spielzeit gehört er nicht zum Kader des ersten Teams.

"Beste Leistung der Saison"

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Die Personallage

Die HSG Wesel kann die wichtige Begegnung beim TV Walsum-Aldenrade fast in Bestbesetzung bestreiten.

Neben dem Langzeitverletzten Florian Jacobi (Bänderrisse in der Schulter) fällt nur Fynn Walla (Studium) aus, der schon am Sonntag beim Sieg gegen den OSC Rheinhausen II nicht dabei war.

Christian Pannen, Coach der HSG Wesel, ist nach den ersten Trainingseinheiten angetan von dem Nachwuchsmann, der Anfang Januar im Pokal-Halbfinale gegen den Oberligisten TV Jahn Hiesfeld erstmals eingesetzt werden kann. "Toran hat großes Potenzial und eine schnelle Auffassungsgabe. Ich bin froh, dass wir eine Alternative mehr haben", sagt Pannen.

Das gibt dem Spielertrainer die Gelegenheit, selbst wieder mehr Auszeiten zu nehmen, nachdem er zuletzt regelmäßig über weite Strecken der Partien auf dem Feld gestanden hat. "Ich werde künftig sicher mehr Zeit auf der Bank verbringen. Das ist auch gut so, weil man von außen halt besser sieht, was die Mannschaft richtig oder falsch macht", meint Pannen.

Zuletzt hat sein Team allerdings nicht viel falsch gemacht. Beim 34:22-Heimsieg gegen den OSC Rheinhausen II lieferte die Mannschaft ihre beste Vorstellung der Saison ab. "Das war ziemlich nahe am Optimum. Es hat einfach alles gepasst", lobte Pannen. Eine ähnlich gute Leistung muss der Tabellenführer (18:2-Punkte) morgen zeigen. Dann steht das Spitzenspiel beim Vierten TV Walsum-Aldenrade (13:7-Zähler) an, das um 16.30 Uhr angeworfen wird.

Der Gastgeber, der vor der Saison hoch gehandelt wurde, musste nach gutem Start zuletzt einige Rückschläge hinnehmen. Der TV Walsum-Aldenrade kassierte drei Niederlagen in Folge. Christian Pannen glaubt, dass gerade das aber die Aufgabe für sein Team erschwert. "Für den Gegner ist es ja fast schon die letzte Chance, im Titelrennen zu bleiben. Er muss unbedingt einen Sieg schaffen und wird deshalb hochmotiviert sein", sagt der Weseler Coach.

Planwagenfahrt nach dem Spiel

Er strebt mit seinem Personal natürlich auch einen Erfolg an. "Wir haben die große Chance, einen Konkurrenten auf Distanz zu bringen. Die wollen wir nutzen." Schließlich wäre ein Sieg auch der beste Stimmungsmacher für die Jahresabschlussfeier der Mannschaft, die direkt nach der Begegnung steigt.

Das Team fährt von der Sporthalle in Walsum mit einem Planwagen zu einer Diskothek in Voerde. "Und nach einer Niederlage macht es bestimmt nicht so viel Spaß, drei Stunden eng zusammen auf einem Planwagen zu hocken", sagt Pannen.

Quelle: RP


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