Tischtennis: Weseler TV fällt weiter zurück
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 05.11.2007Tischtennis: Verbandsliga-Neuling rutscht nach 2:9 gegen TuS Rheinberg auf den drittletzten Platz ab, hat aber weiter drei Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsrang. Landesliga-Spitzenreiter GW Flüren setzt Siegesserie fort.
Der Weseler TV hatte in der Tischtennis-Verbandsliga gestern im Heimspiel gegen den TuS 08 Rheinberg wie erwartet keine Chance. Der Neuling musste sich gegen den Titelanwärter, der bislang alle Spiele gewonnen hat, klar mit 2:9 geschlagen geben und fiel in der Tabelle weiter zurück. Der WTV steht nach der dritten Niederlage in Folge jetzt auf dem drittletzten Platz. Der Vorsprung vor einem Abstiegsrang beträgt aber noch drei Punkte.
„Der falsche Gegner“
„Positiv hervorzuheben ist, dass unsere Leistung gegen einen sehr starken Gegner zufriedenstellend war“, sagte WTV-Akteur Ralph Benning, der leer ausging. Zwar hielten die Weseler , die in den beiden Partien zuvor enttäuschende Vorstellungen abgeliefert hatten, in vielen Spielen gut mit und gewannen insgesamt 14 Sätze. Allerdings konnten nur Mathias Frensch und Ersatzmann Christoph Jörgen Siege verbuchen. Verzichten musste der Aufsteiger zum ersten Mal in dieser Saison auf seinen Spitzenspieler Hans-Jürgen Oploh, der privat verhindert war. „Rheinberg war natürlich der falsche Gegner, um einmal wieder etwas für das Punktekonto zu tun. Wir müssen in der Hinrunde jetzt noch mindestens zwei oder drei Zähler holen, um weiter eine realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben“, meinte Benning.
Erste Niederlage
Ralph Benning und Stefan Rademacher, Spitzendoppel des Weseler TV, mussten gestern die erste Niederlage der Saison einstecken.
Nach einer 2:0-Satzführung verlor die seit vielen Jahren eingespielte Paarung noch mit 2:3. „So etwas sollte uns eigentlich nicht passieren“, ärgerte sich Ralph Benning über die Niederlage.
GW Flüren verteidigte seine Spitzenposition in der Landesliga im Heimspiel gegen den Tabellendritten TTC BW Krefeld. Allerdings war der 9:6-Erfolg gegen die ersatzgeschwächten Krefelder hart erkämpft. „Unser großes Plus ist momentan die Leichtigkeit, mit der wir an die Platte gehen. Wir setzen uns nicht unter Druck. Das merkt man unserem Spiel auch an“, sagte Wolfgang Gerth, Nummer eins des Teams.
„Sind keine Übermannschaft“
Gerth war im Einzel sowie im Doppel mit Jadranko Roso erfolgreich. Jadranko Roso (2), Volker Klaczynski, Jörg Löbe, Torsten Lantermann (2) und Gerth Joschko brachten den Erfolg unter Dach und Fach. GW Flüren hat nach dem siebten Sieg im siebten Spiel als einziges Team der Klasse weiter eine weiße Weste und brachte einen Verfolger auf Distanz. Krefeld liegt jetzt vier Zähler zurück. Gerth: „Zwar sieht es derzeit nach einem Alleingang aus. Aber wir sind keine Übermannschaft und wollen im Gegensatz zu anderen Teams nicht mit aller Macht in die Verbandsliga.“
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