Tischtennis: Weseler TV ohne Chance
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 03.12.2007Tischtennis-Verbandsligist durfte beim 2:9 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund II nur kurz auf eine Überraschung hoffen. GW Flüren beendete Hinrunde in der Landesliga mit einem souveränen 9:2-Pflichtsieg.
Der Weseler TV beendete die Hinrunde in der Tischtennis-Verbandsliga gestern Morgen wie erwartet mit einer deutlichen Niederlage. Der Aufsteiger verlor in der Turnhalle der Ellen-Key-Schule die Heimpartie gegen den Tabellendritten Borussia Dortmund II mit 2:9. Damit geht der WTV mit einer Bilanz von 7:15-Punkten als Drittletzter in die im Januar beginnende Rückrunde. Allerdings: Der VfL Ramsdorf, der auf dem rettenden neunten Platz liegt, ist punktgleich mit dem Weseler TV, der den großen Konkurrenten im Abstiegskampf vor einer Woche klar bezwungen hat.
„Wir haben gut gespielt. Aber Borussia Dortmund war einfach eine Nummer zu groß für uns“, stellte Mathias Frensch, Leiter der Tischtennis-Abteilung und Nummer sechs des Verbandsligisten, nach der Begegnung fest. Der Außenseiter durfte nur zu Beginn auf eine Überraschung hoffen. Nach Siegen von Stefan Rademacher/Ralph Benning im Doppel sowie von Hans-Jürgen Oploh im Einzel stand es 2:2. Danach drehte der Gast jedoch auf und ließ dem Weseler TV nicht den Hauch einer Chance mehr.
Doppelschwäche
Für die Rückrunde sollte der Weseler TV eifrig die Doppel üben, um die Klasse zu halten. Mit nur elf Siegen in 33 Spielen weist er hinter der TSG Dülmen und dem VfL Ramsdorf die drittschlechteste Bilanz der Liga auf. Alleine sechs der elf Erfolge gingen auf das Konto von Stefan Rademacher/Ralph Benning.
„Mit Abschneiden zufrieden“
„Wir können mit unserem Abschneiden in der Hinrunde zwar zufrieden sein. Allerdings haben wir gerade in entscheidenden Spielen zu wenig gezeigt. Das muss sich ändern“, sagte Frensch. Ein kleines Plus im Rennen um den Klassenerhalt ist für den Weseler TV, dass er in der zweiten Saisonhälfte in den Abstiegsduellen gegen Wanne-Eickel, Buer-Mitte, Herne-Vöde und Ramsdorf Heimrecht hat.
GW Flüren beendete die Hinserie in der Landesliga mit einem 9:2-Pflichtsieg im Heimspiel gegen das neue Schlusslicht TuS Borth. Die Mannschaft geht als Tabellenzweiter in die Rückrunde – punktgleich mit Spitzenreiter PSV Kamp-Lintfort. „Borth hatte nie eine Chance. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, sagte Spitzenspieler Wolfgang Gerth, der beide Einzel und ein Doppel mit Jadranko Roso gewann. Jadranko Roso (2), Jörg Löbe, Gerd Joschko, Jörg Löbe/Volker Klaczynski und Torsten Lantermann/Gerd Joschko holten die restlichen Punkte des Gastgebers.
„Wir nehmen es, wie es kommt“
Die Mannschaft ist nach dem freiwilligen Rückzug aus der Oberliga mit ihrem bisherigen Abschneiden in der Landesliga zufrieden. „Wir haben nicht damit gerechnet, mit einer neu formierten Mannschaft so weit oben zu stehen. Es bleibt dabei, dass der Aufstieg nicht unser Ziel ist. Wir nehmen es, wie es kommt“, meinte Gerth.
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