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Tischtennis: Weseler TV verpasste den Aufstieg

VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 07.05.2007

Der Weseler TV hat in der Aufstiegsrunde die große Chance verspielt, sich direkt für die Tischtennis-Verbandsliga zu qualifizieren. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen reichte es für den WTV in Netphen in seiner Gruppe nur zum dritten Rang. In 14 Tagen muss sich das Team nun mit den Drittplatzierten der beiden anderen Relegationsrunden auseinandersetzen. Dabei wird die Reihenfolge der nachrückenden Mannschaften ausgespielt, die nur dann den Sprung nach oben schaffen, wenn andere Clubs sich aus der Verbandsliga zurückziehen.

An Ralph Benning (links) und Stefan Rademacher lag’s nicht, dass der WTV den Aufstieg nicht schaffte. Sie holten jeweils sieben Punkte.  Foto: RPO
An Ralph Benning (links) und Stefan Rademacher lag’s nicht, dass der WTV den Aufstieg nicht schaffte. Sie holten jeweils sieben Punkte. Foto: RPO

„Im ersten Spiel haben wir leider den Sack nicht zu gemacht“, ärgerte sich WTV-Akteur Ralph Benning. Tatsächlich führte der Weseler TV gegen den späteren Gruppensieger TTV Letmathe bereits mit 6:2, gab das Spiel aber noch aus der Hand und verlor mit 7:9. Schon nach der zweiten Partie, die der WTV gegen den TV Kupferdreh mit 4:9 verlor, war der zweite Rang nicht mehr zu erreichen. „Die entscheidenden Sätze gingen jeweils knapp an Kupferdreh“, sagte Benning. Gestern gab’s gegen die TTG Netphen II immerhin einen 9:4-Sieg.

Das Manko des WTV war, dass in allen drei Partien sowohl in den Einzeln als auch in den Doppeln nie mehr als vier Spieler an der Punkteausbeute beteiligt waren. Gegen den TTV Letmathe waren Stefan Rademacher (2), Ralph Benning, Pierre Rudics (2), Gordon Thiel, und Stefan Rademacher/Ralph Benning erfolgreich. Im Duell mit dem TV Kupferdreh siegten Stefan Rademacher, Ralph Benning, Pierre Rudics und Stefan Rademacher/Ralph Benning. Den Erfolg gegen den TTG Netphen II sicherten Gordon Thiel (2), Stefan Rademacher (2), Ralph Benning (2), Pierre Rudics (2) und Pierre Rudics/Gordon Thiel. Obwohl die Chancen auf den Aufstieg jetzt gering sind, wird aus der ersten Mannschaft kein Spieler den Verein verlassen. „Davon gehe ich fest aus“, sagte Abteilungsleiter Mathias Frensch gestern.

Quelle: RP

 
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