Wiederaufstieg ist das Ziel
VON MICHAEL ELSING - zuletzt aktualisiert: 13.09.2007Der BV Wesel Rot-Weiß startet am Wochenende in die Saison in der Badminton-Regionalliga. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die Rückkehr in die Zweite Bundesliga gelingt. Denn ein Aderlass blieb nach dem Abstieg aus.
„Neue Situation“
Andreas Ruth, Sportwart des BV Wesel, gibt zu, dass der Regionalligist mit geänderten Vorzeichen seine Meisterschafts-Begegnungen bestreitet. „Es ist schon eine völlig andere Situation, wenn man in jedes Spiel hineingeht, um es zu gewinnen. Der Druck ist sicherlich größer“, sagte er.
Während sich die Konkurrenz bereits vor zwei Wochen erstmals abstrampelte, greift nun auch der BV Wesel Rot-Weiß erstmals ein. Am Wochenende beginnt für den Badminton-Regionalligisten das Unternehmen Wiederaufstieg. Zu dieser Zielsetzung steht Sportwart Andreas Ruth auch weiterhin. „Nach wie vor wollen wir sofort zurück in die Zweite Liga“, erklärt er.
Der Optimismus ist durchaus angebracht. Schließlich geht der BV mit einem nahezu unveränderten Aufgebot in die neue Saison. Lediglich Silke Hirtsiefer wechselte zum Liga-Konkurrenten 1. BC Düren. Dafür sicherten sich die Rot-Weißen aber die Dienste der Nationalspielerin Kathrin Piotrowski, die zuletzt mit dem BC Bischmisheim die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft gewann und die Regionalliga als ideale Möglichkeit sieht, um sich auf die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Peking vorzubereiten. Außerdem steht dem Zweitliga-Absteiger in Nicole Baldewein jetzt eine renommierte Trainerin zur Verfügung.
Favoriten strauchelten schon
Ruth weiß aber, dass die kommende Spielzeit dennoch kein Selbstläufer wird. Denn auch die Konkurrenz hat sich enorm verstärkt. Neben dem BV Wesel zählen vor allem der 1. BV Mülheim, der FC Langenfeld II sowie der 1. BC Düren zu den Mitfavoriten.
Mülheim und Langenfeld mussten am ersten Spieltag bereits erkennen, dass Namen allein noch nicht den Aufstieg garantieren. Langenfeld kam gegen die SpVgg. Sterkrade nicht über ein Remis hinaus und der BV Mülheim kassierten in den ersten beiden Begegnungen sogar zwei Niederlagen. Und ausgerechnet mit diesen beiden Teams hat es der BV Wesel zum Auftakt zu tun.
„Da wissen wir gleich, wo wir stehen. Wir müssen auf der Hut sein, denn angeschlagene Gegner sind besonders gefährlich“, warnt Ruth. Am Samstag geht’s für den Zweitliga-Absteiger zunächst zum BV Mülheim. Einen Tag später ist der FC Langenefeld II um 14 Uhr in der Rundsporthalle zu Gast. Der BV kann in beiden Partien aus dem Vollen schöpfen. Ihm stehen sämtliche Akteure des Kaders zur Verfügung.
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