Tischtennis: WTV: Abstieg wohl perfekt
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 08.12.2008Schlusslicht der Tischtennis-Verbandsliga verliert zum Abschluss der Hinserie das Schlüsselspiel gegen WRW Kleve mit 6:9 und macht sich keine Hoffnung auf den Klassenerhalt mehr. Landesliga-Spitzenreiter GW Flüren gewinnt 9:1.
Beim Weseler TV gehen die Lichter aus! Der Tischtennis-Verbandsligist verlor gestern in eigener Halle das Schlüsselspiel im Abstiegskampf gegen WRW Kleve mit 6:9. Der Tabellenletzte beendete die Hinrunde so mit 3:19-Punkten und besitzt bei einem Rückstand von jetzt fünf Zählern auf den rettenden neunten Platz, den der gestrige Gegner einnimmt, nur noch theoretische Chancen auf den Verbleib in der Liga. „Was wir in den Einzeln gezeigt haben, war einfach zu wenig. Wir werden uns nicht hängen lassen. Doch der Klassenerhalt ist jetzt wohl nicht mehr zu schaffen. Da müssen wir realistisch sein“, sagte Abteilungsleiter Mathias Frensch.
Nachbarschaftsduell
Flüren bestreitet beim Rückrunden-Start am 10. Januar ein Schlüsselspiel im Aufstiegskampf. Der Tabellenführer (20:2-Punkte) erwartet den Nachbarn TTV Rees-Groin (14:8), der Dritter ist.
„Wenn wir Rees schlagen, ist uns Platz zwei und die Teilnahme an der Aufstiegsrunde kaum noch zu nehmen“, sagt Wolfgang Gerth.
Kurze Aufholjagd
Der Gastgeber, der auf Spitzenspieler Hans-Jürgen Oploh (privat verhindert) verzichten musste, erwischte den besseren Start. Er ging in den Doppeln durch Stefan Rademacher/Ralph Benning und Ulrich Wiedenhaupt/Mathias Frensch mit 2:1 in Führung. Dieser knappe Vorsprung hielt jedoch nicht lange. Denn in den folgenden acht Einzeln gelang nur Mathias Frensch ein Erfolg. Nach einem 3:8-Rückstand sorgten Ralph Benning, Mathias Frensch und Ulrich Wiedenhaupt mit ihren Siegen noch einmal für etwas Spannung. Doch eine knappe Niederlage von Ersatzmann Christoph Jörgen beendete die kurze Aufholjagd. „Ich bin mir sicher, dass wir das Abschlussdoppel noch gewonnen hätten. Aber bei einem 3:8-Rückstand braucht man sich am Ende auch nicht zu beschweren, wenn man mit leeren Händen dasteht“, sagte Frensch enttäuscht.
In der Landesliga behauptete GW Flüren den Platz an der Spitze souverän. Auch ohne Gerd Joschko und Jadranko Roso (beide verletzt) gewann der Titelanwärter beim Schlusslicht TTVg Kleve-Brienen klar mit 9:1 und geht mit einem Vorsprung von zwei Punkten auf Verfolger TTC BW Krefeld in die zweite Saisonhälfte.
„Sieg ist zu hoch ausgefallen“
„Der Sieg ist allerdings zu hoch ausgefallen“, sagte Spitzenspieler Wolfgang Gerth. „Wir mussten in drei Partien hart um unsere Punkte kämpfen“. Wolfgang Gerth (2), Pedro Ramires, Jörg Löbe, Oliver Tiedmann, Michael Gerth, Wolfgang Gerth/Pedro Ramires, Jörg Löbe/Volker Klaczynski und Oliver Tiedmann/Michael Gerth brachten den Sieg unter Dach und Fach. Klaczynski musste in seinem Einzel wegen einer Verletzung am Schlagarm aufgeben und verschaffte dem Gastgeber so den Ehrenpunkt. „Die Pause tut uns jetzt gut, da wir die Chance haben, Verletzungen auszukurieren“, meinte Gerth.
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