Tischtennis: WTV liefert großen Kampf
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 28.01.2008Ersatzgeschwächter Weseler TV verlor in der Verbandsliga gegen den Tabellenvierten TB Beckhausen zwar mit 7:9, tankte mit einer engagierten Leistung aber viel Selbstvertrauen. GW Flüren liegt in der Landesliga auf Aufstiegs-Kurs.
Beinahe vier Stunden lang lieferte der ersatzgeschwächte Weseler TV dem Tabellenvierten der Tischtennis-Verbandsliga TB Beckhausen, einen harten Kampf. Doch am Ende musste sich das Team mit 7:9 geschlagen geben. Der WTV musste bekanntlich auf Mathias Frensch (Wadenbeinbruch) und Pierre Rudics (privat verhindert) verzichten. Vertreten wurden die beiden Leistungsträger von Veit Grüttgen und Michael Schwarz, die aus der zweiten Mannschaft nachrückten.
Nach den Doppeln lag der Gastgeber durch die Siege von Ralph Benning/Stefan Rademacher und Gordon Thiel/Veit Grüttgen mit 2:1 in Führung. „Da haben wir schon gemerkt, dass wir alles andere als chancenlos sind“, sagte WTV-Akteur Ralph Benning. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, bei der allein acht Spiele über die volle Distanz von fünf Sätzen gingen. Am Ende hatte der WTV die Partie zwar verloren, aber trotzdem viel für sein Selbstvertrauen getan.
„Haben uns nicht hängen lassen“
„Alle sind heute an ihre Leistungsgrenze gegangen. Nach den Hiobsbotschaften haben wir uns nicht hängen lassen“, meinte Benning. Die weiteren Punkte für den Weseler TV, für den am kommenden Spieltag das wohl entscheidende Duell mit der TSG Dülmen ansteht, holten Hans-Jürgen Oploh, Gordon Thiel, Ralph Benning, Stefan Rademacher und Veit Grüttgen.
In der Landesliga tat GW Flüren trotz eines Unentschiedens beim Tabellenzweiten TTVg WRW Kleve einen großen Schritt in Richtung Aufstieg. Denn der direkte Konkurrent PSV Kamp-Lintfort patzte abermals, so dass die Flürener die Tabelle nun mit drei Punkten Vorsprung anführen.
GWF: Hochklassiges Duell
Das 8:8 gegen Kleve war allerdings ein hartes Stück Arbeit, da sich Torsten Lantermann im ersten Doppel an der Wade verletzte und seine Einzel kampflos an den Gegner gingen. „Seine Verletzung hat uns natürlich wertvolle Punkte gekostet“, sagte Spitzenspieler Wolfgang Gerth und fügte hinzu: „Aber wir haben gekämpft und uns mit Kleve ein hochklassiges Duell geliefert.“
Den größten Kampfgeist bewies Jadranko Roso, der im fünften Satz einen schier aussichtslosen Rückstand noch aufholte. Die übrigen Zähler für den Spitzenreiter holten Wolfgang Gerth (2), Volker Klaczynski, Gerd Joschko (2), Jörg Löbe und Wolfgang Gerth/Jadranko Roso.
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