Tischtennis: WTV vergibt Matchball zum Sieg
VON SEBASTIAN EHM - zuletzt aktualisiert: 24.11.2008Der Weseler TV hat in der Tischtennis-Verbandsliga ein wenig Boden gut gemacht. Nach einer guten Leistung kam das Schlusslicht gegen TuS 08 Lintorf zu einem 8:8. Der Abstand zum rettenden Ufer verringerte sich damit um einen Zähler auf nunmehr drei Punkte. „Vor der Partie hätten wir mit einem Remis leben können. Aber nach dem Verlauf der Begegnung und den Ergebnissen der Konkurrenz muss man jetzt von einem Punktverlust sprechen“, sagte Abteilungsleiter Mathias Frensch.
Verbessert hat sich die Lage des WTV trotz des nun geringeren Rückstandes auf einen Nichtabstiegsplatz nur auf den ersten Blick. Die unmittelbar vor dem WTV liegenden Teams Post SV Kamp-Lintfort und TTSC Mülheim 71 II gewannen nämlich ihre Partien und haben nun auch drei Zähler mehr auf dem Konto als der Tabellenletzte. Der WTV erwischte einen guten Start. Stefan Rademacher/Ralph Benning und Mathias Frensch/Ulrich Wiedenhaupt brachten den Gastgeber mit 2:1 in Front. Rademacher, Benning, Frensch und Wiedenhaupt sorgten gar für eine 6:2-Führung. Doch die Gäste schafften den Ausgleich.
„Diese Führung darf man nicht so leichtfertig aus der Hand geben“, ärgerte sich Frensch, der sein Team wieder mit 7:6 in Front brachte. Lintfort schaffte erneut den Gleichstand. Anschließend setzte sich Christoph Jörgen in seinem Einzel durch und Ralph Benning/Stefan Rademacher hatten es im Schlussdoppel in der Hand, den doppelten Punktgewinn perfekt zu machen. Doch das vergab im fünften Satz einen Matchball und hatte am Ende mit 11:13 das Nachsehen.
GW Flüren wieder Spitzenreiter
In der Landesliga eroberte GW Flüren die Tabellenführung zurück. Die Grün-Weißen behielten bei der DJK Teutonia St. Tönis mit 9:5 die Oberhand und profitierten gleichzeitig von der ersten Saisonniederlage des bisherigen Spitzenreiters TTC BW Krefeld. „Es ist ein kleiner psychologischer Vorteil, vor der Partie gegen Krefeld wieder an der Spitze zu sein“, sagte Flürens Spitzenspieler Wolfgang Gerth, der zwei Einzel und das Doppel an der Seite von Jörg Löbe gewann. Pedro Ramires (2), Oliver Tiedmann (2), Jadranko Roso und Jörg Löbe brachten den Sieg unter Dach und Fach. Da Gerd Joschko im ersten Einzel verletzt aufgeben musste, ist der Flürener Sieg noch höher zu bewerten. „Ein Zähler weniger und wir hätten noch im Abschlussdoppel antreten müssen“, sagte Wolfgang Gerth.
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