Xanten: Drei K’s schlagen Wurzeln
VON UWE PLIEN - zuletzt aktualisiert: 10.01.2007Xanten (RPO). Die Evangelische Kirchengemeinde Xanten-Mörmter legt zum dritten Mal ihr Jahresprogramm „Kunst Kultur Kirche“ vor. Es präsentiert Kammermusik, Modern-Art, Theater, aber auch Kultur des Gedenkens.
Musik, Bildende Kunst, Erinerungskultur und erstmals auch Theater und Rezitation: Die Evangelische Kirchengemeinde Xanten-Mörmter setzt ihre Reihe „Kunst Kultur Kirche“ 2007 fort und stellt ein neues Jahresprogramm vor. Es ist inzwischen das dritte; es steht wiederum unter dem Leitwort Lionel Feinigers: „Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern ene Notwendigkeit.“
Mit dem Epiphaniaskonzert der Bläser geht die Reihe am Sonntag, 14. Januar, um 16 Uhr im Dom los. Unter der Leitung von Landesposaunenwart Günther Klenk musizieren 150 Bläser. Dazu gibt es ein Offenes Singen. Der Eintritt ist frei.
2000 neue Heftchen
Blau und weiß, rechteckig, praktisch und gut: In 2000-facher Auflage liegt das neue Programmheft Kunst Kultur Kirche 2007 jetzt vor. Es ist u.a. in der Tourist-Information, im Librarium, im Rathaus, im Dom und in Arztpraxen in Xanten erhältlich.
Kammermusik von Franz Krommer
Die Evangelische Kirche am Markt ist am Mittwoch, 24. Januar, 19 Uhr, Schauplatz eines ganz erlesenen Konzerts: „Kontraste Köln“ gibt sich mit kammermusikalischen Werken von Franz Krommer und Franz Schubert die Ehre. „Ein Ensemble dieses Kalibers in Xanten erleben zu können, ist keine Selbstverständlichkeit“, betont Pfarrer a.D. Carl Dieter Hinnenberg, der das KKK-Programm zusammen mit seiner Frau Maria koordiniert. Der Vorverkauf für dieses Konzert beginnt am Freitag. Karten kosten an der Abendkasse acht Euro, im Vorverkauf in der Buchhandlung Librarium an der Marsstraße sechs Euro.
Die neue Veranstaltergemeinschaft aus Stadt Xanten, Kath. und Ev. Kirchengemeinde richtet am 27. Januar, 9 Uhr, im Xantener Dom ein Auschwitzgedenken aus. Das nächste künstlerische Highlight kündigt sich mit einer Ausstellung in der Evangelischen Kirche an: Gerhard Losemann zeigt „Computergrafik“. „Ein noch sehr junge, moderne Kunstform“, beschreibt Hinnenberg. Eröffnet wird die Schau am Sonntag, 4. Februar, 11.15 Uhr; sie dauert bis zum 28. Februar. Mit einem konzertanten Theaterabend mit Friederike von Krosigk geht es am Freitag, 2. März, 20 Uhr, wiederum in der Kirche, weiter. „Das Marienleben“ nach Texten von Rainer Maria Rilke ist das Thema, zu dem Gedichtezyklus gibt es Musik von Bach, Schönberg und Stockhausen und, man lese und staune, Konzert-Kastagnetten. Auch für diesen Abend gibt’s Karten im „Librarium“ (8 bzw. 6 Euro).
Gitarrist Peter Griggs aus New York
Ein „etwas anderes Orgelkonzert“ mit Markus Strümpe (Sonntag, 22. April, 17 Uhr, Kirche), ein Kunstspaziergang auf der Museumsinsel Hombroich (Samstag, 19. Mai, 10 bis 18 Uhr) und ein „Sommerliches Konzert mit der Dom-Musikschule“ (Sonntag, 17. Juni, 17 Uhr, Kirche) runden den Reigen bis zum Sommer ab. In der zweiten Hälfte geht’s mit klassischer Gitarre (Peter Griggs aus New York, Sonntag, 16. September, 17 Uhr, in der Kirche) weiter.
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