Xanten: Fusioniert zum Siebener-Rat
VON WALTER PLÜMPE - zuletzt aktualisiert: 04.02.2008Xanten (RPO). Fast fünf Stunden Programm bei Halt Pölje: Sieben Gemeinden wie ein Korb voller verschiedener, gegensätzlicher „Früchtchen“. So präsentierten
Anne Winnekens für die kfd (Kath. Frauen Deutschlands) und Theo Opdenhövel für Kolping die fusionierte Großgemeinde St. Viktor.Helmut Sommer geehrt
Christoph Laugs und Theo Sebus organisierten den Hol- und Bringdienst.
Helmut Sommer wurde für 50 aktive Jahre bei Halt Pölje mit dem Verdienstorden geehrt.
Sylvia Guth-Winterink bekam als „starke Frau im Wilden Westen der Xantener Kommunalpolitik“ die erste Rakete des Abends.
Für die Kombi-Bühne von Kolping und XCV bedankte sich XCV-Präsident Heinz Schweers mit Orden für aktive Bühnenbauer.
Passend zum Thema „Kolping und kfd fusionierten schon seit je ...“ führte ein Siebener-Rat durch die Gemeinschaftssitzung von „Halt Pölje“: Sarah Bosch, Schwester Maria Cäcilia, Angelika Heimbach, Rainer Michels, Theo Opdenhövel, Kaplan Karsten Weidisch und Sven Weinkath. Als Zwerge verkleidet war ihr Einzug ins Schützenhaus schon der erste von zahlreichen Höhepunkten.
Aus dem Pfarrleben
Traditionell der erste Programmpunkt: die Tanzgruppe vom evangelischen Kinderheim Wesel „Haus Kerschenkamp“ mit rot-weißen Kostümen. Als Pfarrsekretärin Heidenreich erntete Anne Winnekens viele Lacher bei der Absprache einer „Traufe“ als Komplettangebot mit Trompetensolo als Mengenrabatt. Hanni Sackers glänzte in ihrer Rolle als Playback-Sängerin. Viele humorvolle Missverständnisse gab es im Sketch „In der Sparkasse“ mit Ulla van den Berg, Anita Sebus und Monika Tekath-Heumann. Die Jungen Helenen unter Leitung von Thomas Hudic steigerten als „Pipi Langstrümpfe“ die Stimmung. Sylvia Guth-Winterink hatte für ihre Büttenrede Lokales ins Visier genommen. Ihr Leitfaden: „Der liebe Gott sieht alles. Der Nachbar sieht mehr.“ „Wir sind Xanten ...“ nannte sich eine Gruppe, die Einblick hinter viele Kulissen in der Domstadt bot: Anton Artz, Mathilde Beuckmann, Beate Geenen, Michael Lammers, Werner Schroeder und Ursula Steltner. Im Wechsel von Rapp und bekannten Schlagern zum Mitsingen wurde vieles durch die Narrenbrille beäugt. Eine Persiflage auf die Dschungel-Camp-Dauerberieselung hatten sich die Messdiener ausgedacht. Mit Mäusen und Fröschen (aus Weingummi) galt es Dschungel-Prüfungen zu bestehen. In fernsehreifer Kostümierung agierten Judith Boell, Sarah Bosch, Maxi Decker, Sven Kroesen, Kai Möller, Sven Paulus, Franziska Riedel, Sven Weinkath und Kaplan Karsten Weidisch. „Die flotten Feger“ wirbelten in zwei Choreografien von Gisela Noack über die Bühne. Mit ihr tanzten Claudia Hoeboer, Sonja Mollweck, Silvia Kramer, Rosi Marks, Irene Milcyinski, Bärbel Ruhnke und Sabine Saculo – mal als brave Ordensschwestern, mal als kesse Stars. Als Eminenz mit Rollator – in Anspielung auf den Altersdurchschnitt der Xantener Geistlichkeit – betrat Heinz Roters die Bütt. Er hatte es vor allem auf die kleinen und großen Sünden der Xantener Prominenz abgesehen. So auch auf den Pfarrer von Marienbaum. „Wird ihm des Bischofs Wort zu bunt, geht er Gassi mit dem Hund.“
Rieu-Orchester
Weitere Höhepunkte: Die „3 Tenöre“ aus Vynen: Jürgen Furth, Dirk Heikmann, Thomas Nienhuysen. Das Andre-Rieu-Orchester mit Ulla van den Berg, Lydia und Mareike Biesemannm, Uschi Greef, Ingrid Greupner, Angelika Heimbach, Lydia Kern, Bärbel Ricken, Monika Tekath-Heumann und Anne Winnekens. Kolping-Sportler Ü65: Hans Bruckschen, Josef Fonck, Heiner Loth, Paul Kaufmann, Heinz Kernder, Helmut Sommer und Willi Winnekens.
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