Sonsbeck: Was ist Demenz?
zuletzt aktualisiert: 17.01.2007Sonsbeck (RPO). „Demenz“ ist eine überwiegend im Alter auftretende Erkrankung des Gehirns (Altersdemenz, senile Demenz), bei der es zu einer fortschreitenden Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit kommt. Vor allem ist das Gedächtnis, ferner das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik, nur bei einigen Formen auch die Persönlichkeitsstruktur betroffen. Maßgeblich ist der Verlust bereits erworbener Fähigkeiten. Heute sind verschiedene, aber nicht alle Ursachen von Demenzen geklärt, und einige Formen können in einem gewissen Umfang behandelt werden.
Beeinträchtigt werden die Orientierung und Urteilsfähigkeit. Von Zeit zu Zeit können weitere Folgen von Demenz auftreten wie zum Beispiel das Nachlassen des Rechenvermögens oder die Bewältigung mancher Alltagssituationen. Die Betroffenen können aggressiv, depressiv oder in ihrer Stimmung sprunghaft, werden, was für Angehörige und Pfleger erhebliche Probleme aufwirft.
Etwa acht bis 13 Prozent aller Menschen über 65 Jahren leiden unter einer Demenz. Bei den über 90-Jährigen sind es sogar 40 Prozent. Insgesamt leiden 1,2 Millionen Menschen in Deutschland an Demenz und die Tendenz ist steigend. Experten rechnen für das Jahr 2030 sogar mit 2,5 Millionen betroffenen Demenz-Erkrankten. Schon heute ist die Krankheit Demenz der häufigste Grund für die Einweisung in ein Pflegeheim.
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