Tischtennis: Aus für SV Menzelen
VON RENE PUTJUS UND ANNE PASSMANN - zuletzt aktualisiert: 01.06.2007Gestern endete die Wechselperiode bei den Tischtennis-Amateuren. Der SV Menzelen bekam keine schlagkräftige Mannschaft zusammen und zog die Herren aus der Landesliga zurück.
Ohne Verstärkung
Die Verbandsliga-Damen des TuS Xanten gehen in der nächsten Saison wieder mit Gudrun Rynders, Anke Beckelmann, Petra Post und Uschi Korsten an den Start. Esthar Goris aus den Niederlanden steht genauso wie ihr Freund Frank Rengenhart nicht mehr für den TuS an die Platte.
Gabi Raumann unterstützt die Mannschaft weiterhin moralisch. Damit steht für die TuS-Damen, die händeringend Verstärkung gesucht haben, eine weitere schwierige Saison an, die mit dem Klassenerhalt beendet werden soll.
Tristesse beim SV Menzelen: Während die anderen Tischtennis-Mannschaften bis gestern eifrig ihre neuen Kader zusammenstellten, bleibt dem SVM nur die Erinnerung an bessere Zeiten. Der Verein zog sein Herren-Team aus der Landesliga zurück. Menzelen bekam keine schlagkräftige Truppe zusammen.
Herren-Oberliga: Mit fünf neuen Gesichtern wird der TuS Xanten in die Saison gehen. Der Absteiger will unbedingt zurück in die Regionalliga. Die größten Hoffnungen liegen auf den Schulter zweier Polen, die im oberen Paarkreuz für die nötigen Punkte sorgen sollen. Die Domstädter wollen mit mehr Konstanz an der Platte die Rückkehr angehen. Die Mannschaft: Lukas Godlewski, Milosz Przybyeik, Frank Kelm, Dennis Stadie, Jörn Franken, Felix Schmidt-Arndt, Gerhard Schnitzler.
Menden weiter Nummer Eins
Herren-Verbandsliga: Auch der TuS 08 Rheinberg kennt nur eine Richtung. Der Absteiger will am Saisonende die Wiederaufstieg feiern. Dafür hat Sportwart Kurt Vohwinkel alle Hebel in Bewegung gesetzt. Die Mannschaft blieben zusammen. Obwohl dem Großteil der Spieler lukrative Angebote anderer Vereine vorlagen. „Der Aufstieg zählt für uns“, so Vohwinkel. Die Mannschaft: Jens Menden, Ermin Besic, Lars Terjung, Volker Arndt, Michael Volkmann, Stefan Hilbig.
Herren-Landesliga: Beim SV Menzelen sind die Lichter ausgegangen. Der Absteiger hat seine „Erste“ mangels Perspektive zurückgezogen. „Wir haben keine Truppe zusammenbekommen. Und Spieler aus Osteuropa wollten wir nicht holen“, sagte ein trauriger Abteilungsleiter Stefan Zemke. Eigentlich sollten die Gramser-Brüder aus Kleve kommen, sagten aber wieder ab. Dadurch platze auch der Wechsel von Harald van Bühren (Kevelaer-Wetten). Von der Abstiegsmannschaft wollten nur Sascha Schwarz und Yadranko Roso weitermachen. – Beim TuS Borth gibt’s bis auf den Abgang von Roman Maas keine Veränderungen. Stefan Scheepers geht in die Zweite und dafür kommen aus der Reserve Martin Burgstahler und Dominik Reitz ins Team. Kai Hübert, der nach Menzelen gehen wollte, bleibt nun doch. Der Klassenerhalt hat höchste Priorität. Die Mannschaft: Peter Potjans, Kai Hübert, Frank Neumärker, Ludger Fischer, Martin Burgstahler, Dominik Reitz.
Mobile Eingreiftruppe
Mit einem Mittelfeldrang liebäugelt der TuS 08 Rheinberg II. Personelle Veränderungen gab’s nicht. Die Aufstellungen könnten trotzdem stark variieren. Chrstian Dietze, Dirk Vohwinkel sowie Gerd Kowalski sind die mobile Eingreiftruppe für die „Erste“ und „Zweite“. Die Mannschaft: Pascal Langner, Andreas Gutschek, Carsten Lindner, Kai Jun, Frank Vohwinkel, Taner Acikel, Michael Zeltsch.
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