Tischtennis: Baakens Doppelerfolg
VON ANNE PASSMANN - zuletzt aktualisiert: 20.05.2008Tischtennisspieler René Baaken landete beim 33. Mai-Turnier des SV Menzelen zweimal ganz vorne. Auch er wunderte sich über die schlechte Beleuchtung in der Großraumsporthalle in Alpen.
170 Teilnehmer
Das 33. Maiturnier des SV Menzelen fand mit 170 Teilnehmern an zehn Platten in der Alpener Großraumturnhalle statt. Aktive reisten sogar auch Wuppertal und Köln an.
Am stärksten besetzt war die B-Klasse mit 40 Spielern. Ein Doppelerfolg gelang René Baaken (SV Menzelen) in der C-Konkurrenz jeweils mit Siegen im Einzel und Doppel.
Auch Bürgermeister Thomas Ahls blieb bei seiner Eröffnungsrede nicht verborgen, dass es in der Großraumsporthalle erstaunlich dunkel war. Dieser Zustand löste bei vielen Teilnehmern des 33. Mai-Turnier der Tischtennis-Abteilung des SV Menzelen Unmut aus. Aus Sparmaßnahmen war nur die Hälfte der Deckenbeleuchtung angeschaltet. Vor allem in den Abendstunden strahlte kaum noch die ausreichende Luxzahl auf die Tische, da diverse Birnen der anderen Hälfte schadhaft waren. Der Veranstalter sprach zähneknirschend von einer „romantischen Stimmung“ und hofft auf Besserung im nächsten Jahr. Gespielt wurde natürlich trotzdem.
Spätes Glück für Twardygrosz
Rund 170 Zelluloidkünstler hatten sich diesmal für acht Spielklassen in den Doppel- und Einzelkonkurrenzen angemeldet. Damit verzeichneten die Organisatoren ein deutliches Plus im Gegensatz zu 2007. Die Turnierleitung erklärte dies mit dem schlechteren Wetter und dem besseren Termin. An diesem Wochenende fanden in der Region weder Relegationsspiele noch andere Turniere statt. Die teilnehmerstärkste Klasse war die Herren B-Konkurrenz mit 40 Aktiven. Am Ende war Dirk Twardygrosz vom TuS Xanten der glückliche Sieger und konnte am ersten Tag um 0.30 Uhr unerwartet spät sein Preisgeld in Empfang nehmen. Vorher hatte sich dies in der Herren C-Konkurrenz im Einzel und auch im Doppel der Menzelener René Baaken verdient. Das Mai-Turnier wurde von vielen Sportlern nicht nur zum Saisonausklang genutzt. Die Tischtennis-Cracks probierten auch neues Material am Schläger aus. Denn ab dem 1. Juli ist es verboten, mit den sogenannten „glatten langen Noppen außen“ zu spielen, die eine Mindestgriffigkeit unterschreiten. Grund ist die unberechenbare Schnittumkehr für den Gegner, die dieser Belag erzeugt. Udo Gansel, ehemalige SVM-Spieler, ist einer von denen, der sich nun an neues Material und möglicherweise an ein völlig anderes Spiel gewöhnen muss. Vor allem ältere Aktive nutzten diese Finessen der Hersteller häufig aus. Gansel schied an beiden Turniertagen in der frühen Gruppenphase aus.
Cetin siegt bei den Herren A
In der Herren A-Konkurrenz (offen bis Landesliga) heimste sich am zweiten Turniertag Vorjahressieger Mustafa Cetin von der SG Heisingen das höchste Preisgeld der Veranstaltung ein. Für Aufregung sorgte dort auch der Sieger der Jungen-Konkurrenz, Mesut Duman (1. TTC Heiligenhaus). Nachdem er als Erster seine Gruppe überstanden hatte, schied er erst in der K.o.-Runde aus.
Viele Spieler waren in diesem Jahr von weit her angereist. Die Beteiligung aus den umliegenden Vereinen war, ließ der Ausrichter durchblicken, enttäuschend gering. Dennoch fiel das Resümee des SV Menzelen positiv aus.
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