Tischtennis: „Ich gehe nicht im Streit weg“
zuletzt aktualisiert: 12.03.2007Menzelen Das Abenteuer „Verbandsliga“ ist für die Tischtennis-Herren des SV Menzelen bereits vor dem Saisonfinale beendet. Der SVM steht als Absteiger fest. RP-Redakteur René Putjus sprach über die verkorkste Spielzeit mit Sportwart und Spieler Udo Gansel, der im Sommer zu seinem Heimatverein TTV Goch zurückkehren wird.
Was ist in der laufenden Saison schief gelaufen?
Udo Gansel Ganz einfach: Wir haben ohne Nummer Eins und Zwei gespielt. Der Pole Pavel Pilawski stand Anfang der Saison zweimal für uns an der Platte und hat seitdem nichts mehr von sich hören lassen. Der Chinese Yiping Zang war im vergangenen Jahr in seiner Heimat, um sein Staatsexamen zu machen. Er wollte in der Rückrunde wieder zu uns stoßen. Leider ist er durch die Prüfung gefallen und musste länger bleiben.
Also war es falsche Personalplanung? Wer muss sich den Schuh anziehen?
Gansel Niemand. Das war einfach nur Pech. Wir konnten doch nicht ahnen, dass es so kommen würde. So etwas kann niemand einkalkulieren. Ohne die beiden war aber klar, dass wir die Klasse nicht halten können. Ich beispielsweise wollte an Position fünf spielen und stehe jetzt an zwei. Da bin ich überfordert. In der Winterpause wollten wir einen Feuerwehrmann holen. Doch der war letztendlich zu teuer.
Wie geht es denn in der kommenden Saison weiter? Wird es einen Schnitt geben?
Gansel Ich kehre nach elf Jahren in Menzelen zu meinem Heimatverein TTV Goch in die Bezirksklasse zurück. Ich habe hier eine schöne Zeit erlebt und tolle Erfolge gefeiert. Ich werde dieses Jahr 56 Jahre alt und möchte es etwas ruhiger angehen lassen. Ich gehe nicht im Streit weg.
Wer hat denn noch seinen Abschied angekündigt?
Gansel Helmut Lagger und Tihomir Schwarz wollen ebenfalls gehen. Ihre Ziele sind aber noch unbekannt. Mit Neuzugängen wird bereits verhandelt. Unterschieben ist aber noch nichts.
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