Fußball: "Ich habe ein gutes Gefühl"
zuletzt aktualisiert: 20.02.2012Millingen (RP). Interview mit Torben Sowinski, dem Coach des abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten SV Millingen. Trainerteam und Mannschaft haben sich ausgesprochen. Nächsten Sonntag geht's zum FC Meerfeld.
Hinter den Bezirksliga-Fußballern des SV Millingen liegt eine enttäuschende erste Saisonhälfte. Am nächsten Sonntag möchte das Team von Trainer Torben Sowinski beim ebenfalls abstiegsbedrohten FC Meerfeld das erste Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt setzen.
Herr Sowinski, warum bleibt der SV Millingen in der Bezirksliga?
Torben Sowinski Weil sich einige Dinge zum Positiven geändert haben. Wir Trainer und Spieler haben uns Anfang des Jahres zusammengesetzt und ausgesprochen. Unstimmigkeiten wurden ausgeräumt. Das Verhältnis zwischen Trainern und Mannschaft ist seitdem harmonischer. Die Situation hat sich um 180 Grad gedreht. Gerade im Abstiegskampf ist eine gute Stimmung wichtig. Es wird viel mehr gelacht. Und die Trainingsbeteiligung ist wesentlich besser. Das gilt auch für ungewöhnliche Einheiten. So waren wir in der Vorbereitung auch mal im Schwimmbad in Rheinberg und haben dort unter anderem diverse Motivationsspiele durchgeführt. Die kamen ganz gut an.
Dargel verletzt
Der SV Millingen liegt mit 15 Punkten aus 16 Begegnungen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der FC Meerfeld, der erste Gegner in 2012, hat zwei Zähler mehr auf dem Konto.
Andy Dargel muss derzeit wegen einer Innenbanddehnung im Knie zuschauen. Joel Willerding behindert eine Schambein-Entzündung .
Wie viele Punkte müssen bis zum Saisonende her?
Sowinski Mitte, bis Ende 30. Die sicherste Variante ist natürlich, 40 Punkte zu holen. Fakt ist, dass die Gruppe in dieser Saison sehr ausgeglichen ist. Die Mannschaft des SV Millingen wird optimal vorbereitet in die Rückrunde gehen. Ich jedenfalls habe trotz der hohen Niederlage im letzten Testspiel in Lüttingen vor dem Start in die Rückrunde ein gutes Gefühl.
Wie machen sich denn die Winterpausen-Zugänge?
Sowinski Sie präsentieren sich bisher hervorragend. Bei Patrick Znak kann man sehen, dass er schon höher gespielt hat. Es ist jemand, der im Mittelfeld die Bälle holt und mit gutem Auge verteilt. So jemand hat uns gefehlt. Linksfuß Recep Biter hilft uns garantiert auch weiter. Ich freue mich über die Entwicklung von Niklas Eickers aus der zweiten Mannschaft, der seine Chance genutzt hat und nun zum Bezirksliga-Kader gehört. Alle bringen Ideen mit, die gut fürs Mannschaftsgefüge sind.
René Putjus führte das Gespräch.
Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum