kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Fußball: In Millingen muss sich was ändern

VON RENE PUTJUS - zuletzt aktualisiert: 27.12.2011

Fußball (RP). Der Fußball-Bezirksligist schwebt in akuter Abstiegsnot. Trainer und Vorstand machen den Hauptgrund für die schlechte Platzierung an der falschen Einstellung der Spieler fest. Sie wollen 2012 andere Seiten aufziehen. Kicker, die nicht mitziehen, können gehen.

Sebastian Wardemann (links) steckt mit den Bezirksliga-Fußballern des SV Millingen im Abstiegssumpf. Nur 15 Punkte holte der Tabellenvorletzte bisher.  Foto:  Armin Fischer (Archiv)
Sebastian Wardemann (links) steckt mit den Bezirksliga-Fußballern des SV Millingen im Abstiegssumpf. Nur 15 Punkte holte der Tabellenvorletzte bisher. Foto: Armin Fischer (Archiv)

Millingen Sein erstes halbes Jahr als Trainer beim SV Millingen hat sich Torben Sowinski doch etwas anders vorstellt. Sicherlich wusste der Sonsbecker, dass die Mannschaft, die zahlreiche Leistungsträger in der Sommerpause verloren hatte, in der Fußball-Bezirksliga keine Bäume ausreißen und lediglich um den Klassenerhalt spielen würde. Doch früh in der Saison tauchten Baustellen abseits des Rasens auf, die immer größer wurden und letztlich eine bessere Platzierung als den vorletzten Tabellenrang nicht zuließen.

Die Einstellung ließ zu wünschen übrig. Einsatz und Wille fehlten. Persönliche Dinge standen im Vordergrund. So fühlten sich Coach, der viel zu oft mit sechs, sieben Balltretern trainieren musste, obwohl der Kader breiter aufgestellt war, und Vorstand wie vor den Kopf gestoßen. Im RP-Gespräch kündigten Sowinski und Uli van den Sandt (stellvertretender Abteilungsleiter) an, andere Seiten aufzuziehen. Kicker, die nicht mitziehen und nicht "hundertprozentig" bei der Sache sind, haben schlechte Karten beim SVM. "Das Engagement, das die Leute im Umfeld und Trainerteam einbringen, erwarten wir auch von der Mannschaft. Es gibt keinen Welpen-Schutz mehr", sagte van de Sandt. Der Teamgedanke müsse wieder in den Mittelpunkt rücken. Beim Umgang untereinander kündigte der Trainer, der in der Hinrunde keinmal die gleiche Anfangself aufbieten konnte, Veränderungen an: "Wir werden eine intensivere Kommunikation pflegen." Heißt auch: Schnell getippte Absagen per SMS gehören der Vergangenheit an.

Info

Znak kommt aus Goch

Der SV Millingen, die schwächste Heimmannschaft der Gruppe 9, hat 15 Punkte aus 16 Spielen geholt.

Patrick Znak (Viktoria Goch) hat sich dem Tabellenvorletzten angeschlossen und soll die Offensive beleben. Weitere Spieler könnten dazustoßen, sagte Trainer Torben Sowinski.

Er kann im kommenden Jahr Sebastian Koepe, der bisher nicht regelmäßig trainieren konnte und nur sporadisch zur Verfügung stand, fest im Kader begrüßen.

"Der Kader hat die Qualität, die Bezirksliga zu halten. Nur muss eben die Einstellung stimmen. Und jeder Spieler muss in jeder Partie an sein Maximum gehen", betonte der Coach. "Wir sind nicht mehr in der B-Liga. In der Bezirksliga muss man sich anders präsentieren", ergänzte van de Sandt, der an Danny Rankl erinnert. Der Goalgetter, der die Millinger vor eineinhalb Jahren in die Bezirksliga schoss und dann beim SV Sonsbeck eine neue Herausforderung suchte, habe stets alles für den Verein gegeben. "Da können sich 95 Prozent des aktuellen Kaders eine Scheibe abschneiden", wetterte das Vorstandsmitglied, der vor einigen Wochen ein Zeichen setzte, als er Orkan Erdogan aus disziplinarischen Gründen rausschmiss. Der lange verletzte Bernd Barra gehört ebenfalls nicht mehr dazu. Die beiden Keeper Tim Wormann sowie Marcel Grewe, Sebastian Wardemann und Max Kaffka lobten Coach und van de Sandt für ihren Trainingsfleiß. Sowinski kündigte eine "intensive Vorbereitung" auf die Rückrunde an. Er fordert, dass alle etablierten Spieler mit gutem Beispiel vorangehen, sich voll reinhängen, um so die Grundlage für eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte zu legen.

Quelle: RP/jul


Jetzt weiterlesen und die Rheinische Post testen.

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Fast 500 Kilometer geschwommen

Leichlingen

Fast 500 Kilometer geschwommen

132 kleine und große Sportler zeigten Leistung beim 24-Stunden-Schwimmen des Leichlinger Schwimmvereins. Es kamen 491 Kilometer im Wasser zu ... mehr 

Das Miteinander klappt nicht

Wermelskirchen

Das Miteinander klappt nicht

Die "Balkantrasse" in der Innenstadt: Fehlende Rücksichtnahme führt zu gefährlichen Situationen. Vor allem das Radeln gegen die Einbahnstraß ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Unges Pengste: Die Königsparade am Sonntag

Bei bestem Wetter zogen die Schützen bei "Unges Pengste" durch Korschenbroich. Rund 40.000 Besucherbesuchten die Paraden am ... mehr 

Aus der Nachbarschaft
MEHR
Vorjahressieger SV Millingen backt diesmal kleinere Brötchen. Der Bezirksligist will sich laut Trainer Torben Sowinski lediglich "achtbar aus der Affäre ziehen".

Fußball

Orsoy ist der Geheimfavorit

Die Fußballer des B-Liga-Spitzenreiters treten bei der Rheinberger Stadtmeisterschaft mit dem stärksten Kader seit langem an. SV Millingen glaubt nicht an die Titelverteidigung. SV Budberg will sich morgen den Pott holen. VON Rene Putjus  mehr

 
Der Altersdurchschnitt der Mitglieder in Sportvereinen steigt. Beim SV Vynen-Marienbaum ist die Stuhl-Gymnastik ein Renner. 32 Senioren machen mit.

Aus den Vereinen

Bewegt älter werden

Mit einem neuen Programm möchte der LandesSportBund Vereine animieren, Senioren mehr Angebote zur Verfügung zu stellen. Diese Zielgruppe werde zu oft ignoriert. Doch es gibt schon Clubs, die umgedacht haben. VON Rene Putjus  mehr