Fußball: Keine Wunderdinge
VON RENE PUTJUS UND ANDRE EGINK - zuletzt aktualisiert: 09.07.2007Die Fußball-Landesligisten TuS Borth und SV Sonsbeck waren jeweils in Testspielen bei klassentieferen Vereinen siegreich. Und auch Bezirksligist SV Budberg wies seinen Gegner in die Schranken.
Dezimierte Kader
Der TuS Borth reiste nur mit 15 Spielern nach Krefeld. Trainer Michael Prigge musste auf neun Kicker verzichten.
Michael Seewald, Coach des SV Budberg, standen beim Heimauftritt gegen den OSC gar nur elf Feldspieler zur Verfügung. Der restliche Teil der Mannschaft weilte in Urlaub.
Rheinberg/Sonsbeck Ein besonderes Kunststück gelang gestern Stephan Barth, Fußballspieler beim Landesligisten TuS Borth. Der Neuzugang markierte im Testspiel beim TSV Krefeld-Bockum zunächst die Führung. Noch vor dem Seitenwechsel erzielte er dann höchstpersönlich mit einem Eigentor den Ausgleich. Am Ende sollte der Aufsteiger den ambitionierten Bezirksligisten jedoch mit 3:2 (1:1) bezwingen. „Ich habe gute Ansätze gesehen. Herausheben möchte ich Mustafa Köse, der in den Defensive wieder sehr gut gestanden hat“, sagte Trainer Michael Prigge, der einer Dreierkette vertraute.
Beine war der Matchwinner
Der TuS zeigte sich von der hohen 1:14-Schlappe unter der Woche gegen Rot-Weiß Oberhausen gut erholt und bestimmte über 90 Minuten die Partie. In der zweiten Hälfte schoss zunächst Dragan Radosevic die Borther wieder in Führung. Peter Targiel erhöhte. Der zweite Gegentreffer fiel praktisch mit dem Schlusspfiff.
Daniel Beine, Stürmer des Landesligisten SV Sonsbeck, spielte beim 2:0 (0:0) über den SV Grieth zwar nur 17 Minuten, wurde aber dennoch zum Matchwinner. „Er war angeschlagen und sollte eigentlich nicht spielen. In der Schlussphase war das Auswechselkontingent erschöpft, so dass ich ihn bringen musste,“ erklärte Coach Thomas Geist. Der SVS tat sich in der ersten Halbzeit schwer gegen den Bezirksliga-Aufsteiger. Grieth hatte auch die ersten beiden Torchancen auf seiner Seite zu verzeichnen. Jedoch scheiterten Kai Esser (8.) und Thorsten Vöckel (22.) am gut aufgelegten Gästekeeper Markus Rauschnik. Im zweiten Durchgang kamen die Sonsbecker besser in die Begegnung und erspielten sich gute Tormöglichkeiten. Beine brachte seine Farben in der 77. Minute in Führung. Kurz vor dem Schlusspfiff legte der 19-Jährige noch das 2:0 für Norbert Quinders auf. „Auf dem Ascheplatz konnte man keine technischen Wunderdinge verlangen. Die hohe Laufbereitschaft, die ich von meiner Mannschaft verlangt habe, wurde auch umgesetzt“, war Geist zufrieden.
Der doppelte Wardemann
Michael Seewald, Trainer des Bezirksligisten SV Budberg, war mit dem ersten Saison-Testspiel gegen den OSC Rheinhausen sogar sehr zufrieden. Der SVB gewann durch zwei „Netze“ von Jens Wardemann und einem Eigentor. „Obwohl wir dezimiert waren, war’s ein gelungenes Spiel,“ resümierte der Coach. In der Hintermannschaft ließen die Gastgeber nichts anbrennen. „Für das erste Spiel lief es sehr gut“, so Seewald. Beide Tore durch Wardemann fielen nach Ecken von Fabio Semeraro.
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