Tischtennis: Komplett – jetzt müssen Punkte her
VON RENE PUTJUS UND ANNE PASSMANN - zuletzt aktualisiert: 20.01.2007In der Tischtennis-Regionalliga möchte der TuS Xanten an diesem Wochenende zu Hause Münster und Ronsdorf Paroli bieten. In der Verbandsliga muss der SV Menzelen im Kellerderby gegen Mülheim unbedingt Boden gut machen.
Xanten in Suderwick
Heute will Neuzugang Esther Goris den ersten Punkt für die Verbandsliga-Damen des TuS Xanten holen. Im zweiten Spiel des Jahres trifft der Tabellenvorletzte auswärts auf den GSV Suderwick. Die Gastgeberinnen nehmen derzeit Rang fünf ein.
Einen Zähler strebt der Aufsteiger in kompletter Besetzung an. Und diesmal hofft der TuS, dass eine bessere Doppelbilanz herausspringt als zuletzt beim 3:8 in Rheinkamp. Die Partie beginnt um 16 Uhr.
Ein richtungsweisender Doppel-Spieltag vor heimischer Kulisse steht den Domstädtern bevor.
Regionalliga: „Um im Geschäft zu bleiben, müssen zwei Punkte her“, gab Felix Schmidt-Arndt, Kapitän des TuS Xanten, die Marschrichtung fürs Wochenende vor. Der Aufsteiger empfängt zunächst heute den Tabellensiebten Borussia Münster, und morgen ist der Sechste TTV Ronsdorf zu Gast. Die Voraussetzungen sind optimal. Die Hausherren können in Bestbesetzung an die Platten treten. Auch Qiumars Hedayatian hat sein Erscheinen angekündigt. „Erstmals sind wir damit in dieser Saison komplett“, so der Mannschaftsführer. Er hofft, dass gegen Ronsdorf deren Nummer drei, Ewgenij Milchin, ausfällt, der sich am vergangenen Wochenende verletzt hatte. „Es ist alles drin für uns. Ich sehe den Spielen sehr positiv entgegen“, so Schmidt-Arndt.
Abstiegsgespenst verjagen
Oberliga: Obwohl heute Abend mit Siegfried Osterath der Tabellenvierte anreist, geben sich die Spieler des TuS 08 Rheinberg optimistisch, ein positives Resultat zu erzielen. Den Hausherren würden zwei Zähler gut stehen, schließlich geistert immer noch das Abstiegsgespenst in der Halle umher. Sportwart Kurt Vohwinkel geht davon aus, dass der Favorit ohne Spitzenmann Yang Li anreist. „Der hatte eine Magendurchbruch. Am letzten Spieltag hat Osterath sogar ohne drei Stammkräfte gespielt“, weiß ein zuversichtlicher Vohwinkel.
Ohne Druck gegen Spitzenreiter
Verbandsliga: Zwei Zähler hat auch der SV Menzelen bitter nötig. Der Neuling empfängt im Kellerduell den TTSC Mülheim 71 II. Mit einem Sieg über den Vorletzten kann der SVM zwar nicht die Rote Laterne weiterreichen, aber neues Selbstbewusstsein tanken. „Wir müssen kämpfen“, so Kapitän Udo Gansel. Das Schlusslicht kann in Bestbesetzung antreten. Bei Mülheim schlägt Horst Langer auf, der Weltmeister in der Altersklasse 65.
Landesliga: Ein ganz schweres Auswärtsspiel hat der TuS Borth zu bewältigen. Der Aufsteiger muss zu Rhenania Kleve fahren. Der Spitzenreiter führte ohne Punktverlust die Gruppe sieben an. Die Gäste können aber ohne Druck agieren, haben sie doch nach der jüngsten Schlappe den Relegationsplatz endgültig abgehakt. Der Favorit wird wohl ohne Jens Westerbeck antreten, der sich gegen Waldniel verletzt hatte. „Kleve ist keine Übermannschaft. Wenn wir uns besser präsentieren, ist fast alles drin“, meinte Mannschaftführer Peter Potjans. – Der TuS 08 Rheinberg II steht ebenfalls in fremder Halle an der Platten. Das Team trifft auf den Siebten TuS Wickrath II. Sportwart Kurt Vohwinkel liebäugelt mit dem sechsten Saisonerfolg. Für Taner Acikel rückt Michael Zeltsch in die Mannschaft des Tabellenfünften.
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